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Offiziell: David Schumacher wechselt 2022 in die DTM und fährt Mercedes

Der Name Schumacher kehrt in die DTM zurück: Für welches Team David Schumacher in der Saison 2022 fährt und welche Ziele sich der Ex-Formel-Pilot steckt

(Motorsport-Total.com) - David Schumacher - Sohn von Ex-Formel-1-Pilot Ralf Schumacher - wird dieses Jahr aus dem Formelsport in die DTM umsteigen und für das Mercedes-Team Winward an den Start gehen. Das hat die DTM-Dachorganisation ITR in einer Pressemitteilung offiziell bestätigt.

David Schumacher

David Schumacher steigt 2022 beim Winward-Team in die DTM ein Zoom

Der 20-Jährige wird neben Meister Maximilian Götz und dem Österreicher Lucas Auer einen dritten Mercedes-AMG GT3 steuern, wodurch nicht - wie ursprünglich angekündigt - sieben, sondern acht Boliden der Marke mit dem Stern 2022 in der DTM an den Start gehen werden.

"Mir ist bewusst, dass ich viel lernen muss, um in dieser unglaublich hochklassigen Rennserie zu bestehen", so Schumacher. "Mein Ziel fürs erste Jahr ist es, mich ans Rennauto zu gewöhnen und die vielen Details aufzunehmen, die in der DTM wichtig sind. Mit Lucas und Maximilian habe ich zwei sehr erfahrene Teamkollegen, an denen ich mich orientieren kann."

David Schumacher führt Familienerbe in der DTM weiter

Schumacher wird neben zahlreichen anderen DTM-Teams bereits am Mittwoch in Portimao in Portugal erste Tests für die deutsch-texanische Truppe mit Sitz in Altendiez bei Limburg durchführen.

Und sorgt nun dafür, dass der Name Schumacher in die Traditionsserie zurückkehrt. Denn neben Vater Ralf Schumacher, der bereits von 2008 bis 2012 für Mercedes in der DTM startete und dabei in 52 Rennen eine Pole und zwei Podestplätze holte, gab auch Onkel Michael Schumacher in den 1990er-Jahren im Mercedes einige Gastspiele in der Traditionsserie.


Fotostrecke: Michael Schumachers Familie in der DTM

Gleich bei der Premiere beim Saisonfinale 1990 räumte er BMW-Titelkandidat Johnny Cecotto ab und sorgte für eine Kontroverse. Und auch 1991 blieb er zweimal punktelos, ehe er vorzeitig in die Formel 1 zu Jordan wechselte.

"Zwischen den Fahrzeugkategorien liegen Welten"

Jetzt darf man gespannt sein, wie sich David Schumacher schlägt, der seine Rennkarriere 2005 im Kartsport begann und in den vergangenen zwei Jahren in der FIA-Formel-3-Meisterschaft am Start war. 2021 belegte er für Trident Gesamtrang elf und triumphierte auf dem Red-Bull-Ring.

Nach Saisonende streckte er seine Finger bereits in Richtung DTM aus, als er im November beim Young-Driver-Test der AMG-Teams in Le Castellet den Mercedes-AMG GT3 des Team von Hubert Haupt testete. Sein Eindruck? "Zwischen den beiden Fahrzeugkategorien liegen Welten", so David Schumacher, der weiß, dass er seinen Fahrstil anpassen muss.

"Alleine auf Grund des viel höheren Gewichts muss man den GT3 viel sanfter fahren als das Formelauto. Vom ABS war ich anfangs regelrecht schockiert, das kannte ich im Rennwagen ja überhaupt nicht. Dennoch habe ich mich schnell im Mercedes-AMG GT3 wohlgefühlt. Der macht richtig Laune."

Teamchef Hohenadel: "Erste Saison kann nur Lehrjahr sein"

Schumacher hat nun in Portimao einige Tage Zeit, sich weiter an den Boliden zu gewöhnen. Abgesehen von den privaten Tests stehen auch noch die offiziellen DTM-Tests von 4. bis 7. April in Hockenheim und am 26. und 27. April in Portimao an, ehe dort weniger Tage später der Saisonauftakt steigt.

Was Teamchef Christian Hohenadel seinem neuen Piloten zutraut? "Wir alle wissen, wie hoch die Trauben in der DTM hängen, von daher kann seine erste Saison in diesem knallharten Konkurrenzumfeld nichts anderes als ein Lehrjahr sein", sagt der 2019 zurückgetretene Rennfahrer. Wir werden ihn dabei mit all unserer Erfahrung nach Kräften unterstützen."

Dennoch sieht er bei Schumacher viel Potenzial: "Ich bin überzeugt, David wird uns mit seinem Talent, seinem Fleiß und seinem Teamgeist viel Freude machen! Die perfekten Gene bringt er ja zweifellos mit."

Auch für die DTM ist der Einstieg David Schumachers eine gute Nachricht, denn das Fahrerfeld für die bevorstehende Saison ist zwar beeindruckend, doch ein Name mit Formel-1-Flair fehlte bisher.

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