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Jamie Green: Regen-Performance ist 2015 eine Sorge

Vom DTM-Gesamtführenden zum Pechvogel der Saison 2015: Jamie Green hadert insbesondere mit seiner Performance auf nasser Fahrbahn

(Motorsport-Total.com) - Jamie Green, zu Beginn der DTM-Saison 2015 Gesamtführender in der Meisterschaft, hat sich nach dem problembehafteten Rennwochenende auf dem Red-Bull-Ring vorgenommen, die Ursachen für seine derzeit schwache Form bei nassen Streckenverhältnissen herauszufinden. Green hat drei der ersten vier Saisonläufe gewonnen, darunter das Double auf dem Lausitzring Ende Mai, und führte das Klassement nach dem ersten Norisring-Rennen mit 23 Punkten Vorsprung an.

Jamie Green

Insbesondere bei Regen läuft es für Jamie Green derzeit nicht nach Wunsch Zoom

In den folgenden fünf Rennen holte er jedoch keinen einzigen Punkt, sodass er nun nur noch an vierter Stelle der Meisterschaft liegt, 20 Zähler hinter seinem Markenkollegen Mattias Ekström. Während Ekström am vergangenen Sonntag in Spielberg bei Regen von der Pole aus gewann, wurde Green 17; qualifiziert hatte er sich für den 18. Startplatz. Das Problem, dass Green die Regenreifen nicht auf Temperatur bekommt, ist übrigens nicht neu. Schon in Hockenheim war er nur als 13. ins Ziel gekommen.

Auf die Frage, ob das eine Sorge sei, entgegnet Green: "Scheint so. Im vergangenen Jahr hatten wir ein paar Regenstints oder -rennen, in denen ich sehr schnell war. Dieses Jahr hatten wir aber schon ein paar Regensessions, in denen ich nicht mithalten konnte. Leute mit dem gleichen Auto, wie Mattias oder Edoardo (Mortara; Anm. d. Red.), sind im Regen konstant schnell. Da sind wir nicht einmal nahe dran."

"Irgendetwas machen wir eindeutig falsch. Ich bekomme die Reifen im Nassen nicht zum Arbeiten, obwohl wir das gleiche Auto haben", sagt er. "Fahrer, Auto und Reifen sind das Wichtigste. Wenn da eine Komponente nicht funktioniert, dann bist du nicht konkurrenzfähig. Im Trockenen kriegen wir es auf die Reihe, aber wir haben noch Schwächen, an denen wir arbeiten müssen. Die gute Nachricht ist, dass es lösbar sein sollte. Wir haben einige Jungs im Team, die es hinbekommen, also sollten auch wir dazu in der Lage sein, diese Dinge auszusortieren."


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Greens Reise nach Österreich beinhaltete einen Ausfall im Samstagsrennen, in Führung liegend in der zweiten Runde, wegen eines Getriebeschadens. Green ist aber der Meinung, dass er nur so weitermachen muss "wie bisher. Wenn ich führe und einen Getriebeschaden habe, kann ich dagegen nichts machen. Es bringt nichts, sich deswegen zu stressen. Du gibst einfach dein Bestes. Manchmal gewinnst du, manchmal verlierst du."

"Momentan habe ich einen schlechten Lauf, aber ich kann das Auto immer noch jederzeit in die erste Startreihe stellen. Ich bin in Österreich in Führung gelegen und es hat ganz gut ausgesehen. Insofern habe ich gute Arbeit geleistet und kann mir keinen Vorwurf machen", sagt Green.

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