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DTM-BoP Imola 2022: Porsche am Limit, größerer Lamborghini-Restriktor bleibt

AVL Racetech hat vor der Imola-Premiere der DTM die Einstufung beim Porsche, beim BMW, beim Lamborghini und beim Ferrari geändert: Die Anpassungen im Detail

(Motorsport-Total.com) - Vor der DTM-Premiere in Imola hat der für die Balance of Performance (BoP) zuständige Dienstleister AVL Racetech die Einstufung der Boliden bekanntgegeben: Im Vergleich zum Sonntag am Lausitzring gibt es streckenbedingt Änderungen beim BMW, beim Ferrari, beim Lamborghini und beim Porsche.

Alessio Deledda

Der Porsche ist nun so leicht wie nie, der Lamborghini behält sein Leistungsplus Zoom

SSR Performance und das Bernhard-Team dürfen beim 911 GT3 R nun auch die letzten fünf Kilogramm Ballast ausladen, wodurch der Bolide nur noch mit dem Leergewicht ins Wochenende geht. Zu Saisonbeginn hatte der Porsche noch 25 Kilogramm Ballast an Bord.

Was den Restriktor angeht, ist man ohnehin mit 48 Millimetern am Limit. Man darf gespannt sein, ob es einem der Porsche-Teams damit endlich gelingen wird, ein Fahrzeug auf das Podest zu bringen.

Lamborghini auch in Imola mit mehr Leistung

Interessant ist, dass AVL Racetech am um einen Millimeter größeren Restriktor des Lamborghini Huracan GT3 Evo festhält, den Grasser und T3 am Sonntag am Lausitzring einbauen durften, nachdem man in Turn 1 große Probleme hatte.

Bis dahin war der Bolide mit zwei 40-Millimeter-Restriktoren ausgestattet worden. Beim Heimspiel in Imola darf das einzige verbleibende Lamborghini-Team Grasser nun auch fünf Kilogramm Gewicht ausladen.

Das gleiche gilt auch für das Ferrari-Team AF Corse: Auch der Ferrari 488 GT3 Evo wird dieses Wochenende im Autodromo Enzo e Dino Ferrari mit fünf Kilogramm weniger als am Lausitzring ins Rennen geschickt.

Weniger Ladedruck für BMW

Die Gewichtsunterschiede zwischen den unterschiedlichen Boliden sind dieses Wochenende beachtlich, denn während der Porsche als leichtestes Auto 1.275 Kilogramm wiegt, kommt der Mercedes-AMG GT3 mit 25 Kilogramm Ballast auf 1.350 Kilogramm. Das ergibt ein Gewichtsdelta von 75 Kilogramm.

Der BMW M4 GT3 bleibt übrigens nach den zwei Siegen auf dem Lausitzring in Hinblick auf das Gewicht unverändert, dafür muss man beim Ladedruck Zugeständnisse machen: DTM-Leader Sheldon van der Linde, der im Samstagsrennen außerdem 25 Kilogramm Erfolgsballast ins Auto bekommt, wird in Imola wie seine Markenkollegen mit 0,056 bar weniger Ladedruck als in der Lausitz ausgestattet.

Man darf gespannt sein, ob es auch in Imola im Verlauf des Wochenendes Änderungen an der BoP geben wird, was dieses Jahr durch eine Reglementänderung erlaubt ist.

DTM-BoP Imola 2022:
Mercedes-AMG GT3: 1.350 kg/2 x 35 mm (Restriktor)
Audi R8 LMS GT3 Evo II: 1.315 kg/2 x 37 mm (Restriktor)
BMW M4 GT3: 1.310 kg/2,709 bar (Ladedruck)
Ferrari 488 GT3 Evo: 1.325 kg/1,590 bar (Ladedruck)
Lamborghini Huracan GT3 Evo: 1.320 kg/2 x 41 mm (Restriktor)
Porsche 911 GT3 R: 1.275 kg/2 x 48 mm (Restriktor)

DTM-BoP Lausitzring 2022 (Sonntag):
Mercedes-AMG GT3: 1.350 kg/2 x 35 mm (Restriktor)
Audi R8 LMS GT3 Evo II: 1.315 kg/2 x 37 mm (Restriktor)
BMW M4 GT3: 1.310 kg/2,765 bar (Ladedruck)
Ferrari 488 GT3 Evo: 1.330 kg/1,590 bar (Ladedruck)
Lamborghini Huracan GT3 Evo: 1.325 kg/2 x 41 mm (Restriktor)
Porsche 911 GT3 R: 1.280 kg/2 x 48 mm (Restriktor)

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