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Mercedes-AMG GT 73 Viertürer mit Plug-in-Antrieb als Erlkönig

Der Mercedes-AMG GT 73 e 4-Türer könnte ein 800 PS starken Plug-in-Hybridsystem haben - Er wäre ein Rivale des Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Der Mercedes-AMG GT 4-Türer könnte einen Plug-in-Hybrid-Antrieb bekommen. Er wäre das erste AMG-Modell mit Stecker. Hinweise darauf ergeben sich aus diesen Erlkönigbildern aus Schweden. Unsere Fotografen sagen, das Auto habe eine Ladeöffnung in der hinteren Stoßstange gehabt.

Der Name des viertürigen Coupé soll Mercedes-AMG GT 73 4-Türer lauten. Bereits vor knapp einem Monat hatten unsere Erlkönigjäger einen AMG GT 73 erwischt, und zwar ebenfalls mit Ladeklappe. Der Kollege schrieb damals, der Name würde eher GT 63 S 4-Türer EQ Performance oder so ähnlich lauten.

Mit der Zahl mag er Recht haben, aber wenn man sich die Bezeichnungen aktueller Plug-in-Hybride von Mercedes ansieht, ist GT 63 e 4-Türer wahrscheinlicher (und auch praktischer, da kürzer). Auch so ist der Name schon kompliziert genug, eigentlich muss ja noch "Coupé" hinzu. 

Was die Optik angeht, so sieht der Erlkönig dem GT 63 S sehr ähnlich.

Vorne hat er die gleichen unteren Lufteinlässe wie das konventionell angetriebene, bisherige Spitzenmodell der Baureihe, die größer ausfallen als beim normalen GT 63:

Am hinteren Stoßfänger ist tatsächlich eine Ladeklappe erkennbar, allerdings unter dem linken Rücklicht, nicht unter dem rechten wie etwa beim Mercedes C 300 de.

Seltsam, der Erlkönig vom Februar hatte die Klappe rechts. Vielleicht hat Mercedes erkannt, dass ein Ladeport auf der Fahrerseite praktischer ist?

Der Plug-in-Antriebsstrang soll auf dem 4,0-Liter-V8 aus dem GT 63 S als Verbrenner basieren. Der liefert 639 PS. Dazu kommt ein Elektromotor. In den Plug-in-Hybriden der E-Klasse (auf der der GT 4-Türer basiert) ist es ein 122-PS-Aggregat.

Die Werte lassen sich nicht einfach addieren, bei den E-Klasse-Plug-in-Hybriden liegt die Systemleistung etwas unter der Summe. Damit würden sich etwa 750 PS ergeben. Angeblich sollen aber sogar 800 PS oder mehr drin sein.

Wie beim GT 63 und GT 63 S soll ein Neun-Gang-Mehrfachkupplungsgetriebe (MCT 9G) eingesetzt werden. Der Normsprint soll nach etwas mehr als 2,5 Sekunden beendet sein - über eine halbe Sekunde schneller als beim GT 63 S, der 3,2 Sekunden braucht.

Der neue AMG wird gegen den Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid antreten, der mit 680 PS weniger Leistung hat, aber mit einem Normsprint in 3,4 Sekunden ähnliche Fahrleistungen. Der Preis des Porsche liegt bei etwa 190.000 Euro, der AMG GT 63 S ist für etwa 167.000 Euro zu haben. Der Preis des AMG GT 73 alias 63 e dürfte eher bei 190.000 Euro liegen. Vorgestellt wird der Neuling irgendwann im Jahr 2020, Marktstart soll dann Anfang 2021 sein. 

Quelle: CarPix

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