• 26.10.2008 13:52

Giftschlange stößt Corvette vom Thron

Zwei Ami-Sportler liefern sich ein Duell mitten in Europa auf der Nürburgring-Nordschleife

(Motorsport-Total.com/autogericke.de) - Zwei Ami-Sportler liefern sich ein Duell mitten in Europa auf der Nürburgring-Nordschleife. In einer Fabelzeit lässt die Dodge Viper SRT10 ACR die Corvette ZR1 hinter sich.

Eine Dodge Viper SRT10 ACR ist seit kurzem der schnellste Serien-Sportwagen auf der Nürburgring-Nordschleife. Damit löst sie die Corvette ZR 1 als bisherigen Rekordhalter ab. Mit einer Rundenzeit von 7:22 Sekunden Minuten verbessert die Dodge Viper den bisherigen Rekord um vier Sekunden. Die rund 21 Kilometer lange Nürburgring-Nordschleife, auch bekannt als die grüne Hölle, gilt als die anspruchsvollste und gefährlichste Rennstrecke der Welt.#w1#

Die Rekord-Viper ACR fuhr der niederländische Renn-Profi Tom Coronel, der seine Nordschleifen-Erfahrung seit zwei Jahren in der Dodge Viper GTSR des Zakspeed-Teams beim 24-Stunden Rennen sammelte. Die Rekordfahrt war sein erster Kontakt mit der neuen Giftschlange. "Die Dodge Viper ACR entwickelt eine unglaubliche Racing-Performance. Er scheint wie für die Nordschleife gemacht. Ein fantastisches Auto. So etwas habe ich noch nie erlebt", sagte Coronel begeistert.

Die Viper ACR ist gegenüber der Serienversion modifiziert. Sie verfügt über ein verstellbares Fahrwerk, Aluräder in Leichtbauweise, zweiteilige Bremsscheiben, rennoptimierte Straßenreifen und ein einstellbares Aerodynamik-Paket. Sie leistet aus 8,4 Liter V10-Motor 450 kW (600 PS) und liefert bei 5.000 Umdrehungen pro Minute ein Drehmoment von 760 Nm. Die Corvette dagegen schöpft ihre Kraft aus einem "nur" 6,2 Litern großem V8 der dank Kompressoraufladung 647 PS leistet. Trotz der knapp 50 PS weniger konnte die Giftschlange der Corvette aber die Rücklichter zeigen.

Seitdem es die Nordschleife gibt, gilt eine dort gefahrene Rekordrunde als Ritterschlag eines Rennfahrers.

Rekordjäger vergangener Jahre

Eine Rundenzeit unter acht Minuten gelang erstmals Jacky Ickx. 1969 erzielte der Belgier in einem Formel-1-Brabham Ford eine Zeit von 7:43,8 Minuten. Nach einem umfangreichen Umbau wurde die Strecke 1970 sicherer und schneller. Im Training zum Großen Preis von Deutschland 1975 knackte Niki Lauda mit seinem Ferrari die Sieben-Minuten-Marke. Er brauchte für eine Rekordrunde 6:54.5 Minuten.

1983 erhielt die Nordschleife ihre aktuelle Länge von 20,832 Kilometern. Der Kurs umfasst seitdem 73 Kurven, überwindet 300 Höhenmeter und eine maximale Steigung von 17 Prozent. Beim Training zum 1000-Kilometer-Rennen stellte Stefan Bellof mit einem Porsche 956 am 28. Juni 1983 mit 6:11.3 Minuten den absoluten Rundenrekord auf. Bellof ist damit der einzige Fahrer, der die Strecke jemals mit einem Schnitt von über 200 km/h (202 km/h) bewältigt hat.

www.Motorvision.de

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