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Flowcamper Casper auf Basis VW T6.1: Wohnmobil mal anders

Flowcamper ist ein in Deutschland ansässiges Unternehmen, das Wohnmobilausbauten herstellt, darunter den Casper auf VW T6-Basis

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Wenn das Winterwetter in der nördlichen Hemisphäre nachlässt, ist es an der Zeit, die Aufmerksamkeit auf Outdoor-Abenteuer zu richten. Wohnmobile werden entstaubt und fitgemacht, um sich in Zeiten von Corona einen Tapetenwechsel zu gönnen.

Die deutsche Firma Flowcamper aus Hagen bietet eine interessante Lösung für alle, die kleine Reisemobile mit bescheidener Geländetauglichkeit bevorzugen. Es heißt Casper und sticht aus der Masse heraus. Das meinen wir sowohl im übertragenen als auch im wörtlichen Sinne, worauf wir gleich noch zu sprechen kommen werden.

Der Umbau beginnt mit dem beliebten Volkswagen T6.1, der mit Allradantrieb und Motoren nach Wahl erhältlich ist. Aus reichlich nordischer Fichte entsteht eine vollwertige Küche mit Stauraum, 30-Liter-Kühlschrank, Spüle, Druckwasseranschluss und Herdanschluss. Das Wassersystem in der Küche kann auch für eine Außendusche genutzt werden.

Die beiden hinteren Sitze mit Sicherheitsgurten bleiben für vier Personen auf Reisen erhalten und lassen sich zu einem großen Doppelbett umklappen. Das Bett kann auch ohne die Sitze aufgestellt werden, und die Konstruktion ermöglicht eine kleine Minigarage im Heck als Stauraum.

Flowcamper Casper auf Basis VW T6.1

Flowcamper Casper auf Basis VW T6.1 Zoom

Um den Innenraum des Casper zu erweitern, ist ein Aufstelldach für zusätzliche Schlafplätze optional erhältlich. Ein Zusatzzelt mit Dachschlafplatz steht ebenfalls auf der Optionsliste, ebenso wie verschiedene Möglichkeiten der Stromversorgung, die von Batterien bis zu Solarstrom reichen.

Die clevere Raumausnutzung trägt sicherlich dazu bei, dass sich dieser T6.1 von anderen Wohnmobilen ähnlicher Größe abhebt, aber er sticht buchstäblich mit den auffälligen Farben und Außengrafiken hervor, die Flowcamper anbietet. Wahlweise ist übrigens auch der Mercedes Vito als Basisfahrzeug möglich.

Ganz billig ist der Spaß aber nicht: Los geht es bei 52.900 Euro mit einem 110-PS-Diesel unter der Haube. Dieser Preis variiert natürlich je nach Wahl der Optionen, die individuelle Anpassung ist Teil jedes Caspers. Wer 150 PS möchte, zahlt 2.200 Euro zusätzlich, mit DSG werden es 4.400 Euro. 8.100 Euro Aufpreis kostet der 199-PS-Diesel.

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Allrad gibt es für 3.400 Euro, eine Differentialsperre in Verbindung damit für weitere 860 Euro. Die bunte Folierung mit sogenannten "FlowColor"-Farben kostet 2.500 Euro. Wer das Aufstelldach mit Komfort-Dachbett und Open-Sky-Stoff will, wird mit 6.200 Euro zur Kasse gebeten. Eine feste Solaranlage schlägt mit 1.290 Euro zu Buche.

Die Liste an möglichen Extras ist lang; der Umbau beginnt, sobald ein Kunde eine Bestellung aufgibt. Und offenbar läuft das Geschäft gut. Die Lieferzeit für den Flowcamper Casper oder auch Frisda auf VW T6.1 sowie Vito-Basis beträgt aktuell 6 bis 8 Monate. Eine längere Lieferzeit weist das Model MAX auf Sprinter-Basis auf, da Flowcamper hiervon nur 10 Stück im Jahr baut.

Quelle: Flowcamper via Uncrate

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