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Ferrari Monza SP1 und SP2: epische Performance, streng limitiert

Ferrari veröffentlicht die streng limitierten Speedster Monza SP1 und SP2. Sie sind die ersten Autos der neuen Ferrari Icona-Serie

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Sagen Sie offiziell Hallo zu den beiden neuen, glorreichen Monzas von Ferrari. Die streng limitierten Modelle Monza SP1 und SP2 sind die ersten Vertreter einer neuen Gattung, die Ferrari Icona nennt. Und wie man deutlich sehen kann, nehmen sie Anleihen bei klassischen Ferrari-Speedstern der 1950er-Jahre. Aber natürlich ist es damit noch lange nicht getan ...

Reden wir nicht lange um den heißen Brei herum - diese neuen Biester sind schnell. Sehr schnell. Laut Ferrari verfügen sie über das beste Leistungsgewicht aller Barchettas. Einer ganzen Menge Carbon sei Dank. Allerdings dürfte es auch eine kleine Rolle spielen, dass beide Monzas den stärksten Non-Hybrid-Motor an Bord haben, den Maranello jemals in ein Serienauto gequetscht hat.

Bei selbigem handelt es sich um einen 6,5-Liter-V12 mit 810 PS. Das reicht, um die Monza-Twins in 2,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu befördern. Wenn Sie mutig genug sind, auf dem Pinsel zu bleiben, fliegt bereits fünf Sekunden später die 200-km/h-Marke an Ihnen vorbei. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit mehr als 300 km/h angegeben. Aufgrund des akuten Mangels an Dingen wie einem Dach oder einer Windschutzscheibe dürfte das Erreichen der Vmax ein eher raues Erlebnis sein. Ferrari selbst vergleicht den Ritt mit dem Monza mit dem Fahren eines Formel-1-Autos.  

Das passt insgesamt ziemlich gut, vor allem, was den Monza SP1 betrifft. Der ist nämlich als reiner Einsitzer konzipiert. Eine große Verkleidung erstreckt sich über den Bereich, der normalerweise einen mutigen Beifahrer beherbergen würde. Wenn Sie gerne Menschen mitnehmen, empfiehlt sich der Monza SP2, der neben einem zweiten Stuhl auch einen weiteren Überrollbügel sowie eine winzige - na ja, nennen wir es mal Scheibe dabei hat, um zumindest ein Minimum von dem abzuwehren, was die Elemente einem so entgegenschleudern, wenn man fürchterlich schnell offen fährt. Beide Autos basieren auf dem Ferrari 812 Superfast.

Extravagante kleine Türen öffnen gen Himmel und die Annehmlichkeiten im Innenraum sind eher minimal. Für einen luxuriösen Roadtrip steigt man also eher nicht in einen Monza, obwohl es natürlich durchaus machbar ist. Ferrari weist darauf hin, dass es sich hier klar um Straßenautos handelt, nicht um spezielle Trackday-Versionen, die ausschließlich Rennstrecken sehen sollen. Ob so ein Monza allerdings jemals arg viel Straße zu Gesicht bekommen wird, ist äußerst fraglich. Es steht zu befürchten, dass die beiden Vorreiter von Ferraris neuer, "ikonischer" Modellreihe hauptsächlich in wohltemperierten Sammler-Garagen zu finden sein werden.

Preise oder Produktionszahlen hat Ferrari bisher noch nicht bekanntgegeben. Allerdings richten sich die Retro-Speedster an "passionierte Kunden und Sammler", was übersetzt so viel bedeutet wie: Sehr hohe Preise und sehr kleine Stückzahlen. 

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