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Extremer Subaru STI S209: Warum nicht bei uns?

Mit dem STI S209 kommt eine 345 PS starke Hardcore-Version der legendären Subaru Sportlimousine. Das Modell ist streng limitiert und hat einen Haken

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Den Subaru WRX STI gibt es bei uns seit Kurzem nicht mehr. Die letzte Generation des einst so ruhmreichen Limousinen-Sportlers wirkte ohnehin wie ein Auslaufmodell, kam fahrdynamisch nicht mehr ran an aktuelle Kompaktsport-Granden wie einen Mercedes-AMG A 45 oder Ford Focus RS. Er hatte und hat immer seine Fans. Und gerade die hätten sich oft etwas Spezielleres, etwas Extremeres gewünscht. So wie den neuen STI S209 zum Beispiel, den Subaru auf der Detroit Auto Show vorgestellt hat. 

Meine Herren, was ist das für ein Apparat. Das Hardcore-Gefährt holt 345 PS aus dem guten alten EJ25 2,5-Liter-Vierzylinder-Turbo-Boxer. Dafür ersetzt man den ursprünglichen Turbolader durch ein Exemplar von HKS mit größerer Turbine und größerem Verdichter. Außerdem wird der Ladedruck auf 1,24 bar angehoben. Im Inneren kommen geschmiedete Kolben und Pleuel zum Einsatz. Zudem überarbeitet man die Ansaugung, installiert eine Hochleistungs-Benzinpumpe und größere Einspritzdüsen und sorgt mit polierten Abgaskrümmern für Glanz unter der Haube. Neu ist auch eine Auspuffanlage mit 17 Prozent weniger Abgasgegendruck.

Als einzige Getriebe-Option steht eine manuelle Sechsgang-Schaltung zur Verfügung. Die Kraft wird wie üblich von Subarus berühmtem Allradsystem verteilt, STI rekalibriert jedoch die drei Fahrmodi (Normal, Sport und Sport Sharp) und passt sie an die höhere Leistung an.

Von außen stellt der S209 besagten Leistungssprung überdeutlich zur Schau. Das neue Bodykit kommt mit stattlichen Kotflügelaufsätzen, die das Auto gegenüber dem normalen WRX STI um 4,3 Zentimeter in die Breite ziehen. Die Spur wächst vorne wie hinten um 1,5 Zentimeter. Sämtliche Spoiler, der monumentale Heckflügel sowie das Kohlefaserdach kommen eins zu eins vom 24-Stunden-Rennwagen. 

Für mehr Grip sollen speziell für den S209 entwickelte 265/35er Dunlop GT600A-Pneus sorgen, die auf herrlichen 19-Zoll-BBS-Schmiederädern sitzen. Dahinter verbergen sich Brembo-Stopper mit Sechs-Kolben-Sätteln vorne und Zwei-Kolben-Sätteln hinten. Das Auto fährt auf speziellen Bilstein-Dämpfern und hat straffere Federn. Extra-Verstrebungen an Front und Heck bringen mehr Steifigkeit in die Karosserie. 

Im Interieur des S209 sind die Änderungen subtiler. Gedreht wird hier an einem unten abgeflachten Lenkrad mit Microfaser-Bezug. Dazu gibt es Recaro-Sitze mit silbernen Einsätzen. 

Der Haken an der Sache ist bekannt - das Auto kommt einmal mehr nicht zu uns. Der STI S209 ist dieses Mal speziell für die USA entwickelt. Es ist das erste Mal, dass ein S-Modell nach Amerika kommt. In Japan haben diese Varianten bereits eine 19-jährige Tradition, der S201 ging im Jahr 2000 an den Start. Die Markteinführung des S209 ist für Ende 2019 vorgesehen. Lediglich 200 Exemplare wird es geben. Die Preise stehen noch nicht fest.

Zur Bildergalerie: 2019 Subaru Impreza WRX STI S209 auf Motor1.com Deutschland (89 Bilder)

Fotos: Chris Amos Photography

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