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BMW-Design-Chef sagt, es sei unmöglich, jedem zu gefallen

Das BMW-Design war zuletzt auf der Beliebtheitsskala nicht unbedingt ganz oben, aber die Münchner wissen das und können offenbar gut damit leben

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Gäbe es eine Tabelle der Autohersteller mit dem derzeit kontroversesten Design, wären wir nicht überrascht, BMW ganz oben zu sehen. Die Münchner ernten mit ihrer aktuellen Verehrung für comic-haft große Kühlergrills meist schon harsche Kritik, bevor ihre Autos überhaupt offiziell vorgestellt wurden. Und ja, natürlich reden wir über den neuen 4er. Und den 7er. Und den X7.

Der BMW 4er für 2021 Zoom

Wenn Sie zu denjenigen gehören, die sich auch gerne über dieses Thema aufregen, ist das Ihr gutes Recht. Aber verschwenden Sie nicht all zu viel Ihrer wertvollen Energie dafür. BMW hat ein Auge auf sämtliche Social Media-Kanäle, man ist sich auch bewusst, was die Presse so schreibt und die Herrschaften wissen auch, dass viele von uns sie nicht (mehr) mögen. Noch wichtiger ist aber, dass BMW verstanden hat, das die neue Design-Richtung nicht jedem gefällt.

Das zumindest sagte nun Domago Dukec, BMWs Design-Chef, in einem Interview mit Top Gear.

Dukec ist nicht wirklich überrascht über die große Anzahl an negativen Reaktionen, die das neue Design hervorruft. Er sagt, es sei normal, dass jeder seine Meinung habe, speziell was den 4er angeht. Es sei unvermeidlich, etwas andersartiges zu kreieren, wenn man in diesem Business herausstechen wolle.

"Es ist nicht unser Ziel, jedem auf der Welt zu gefallen. Du kannst kein Design machen, dass jedem zusagt. Aber du musst deinen Kunden gefallen", sagt Dukec in dem Top-Gear-Interview

Trotz der Kritik ist Dukec selbstbewusst, was die Niere des 4ers betrifft. Bei BMW ist man sich offenbar darüber im Klaren, dass nur 20 Prozent der Leute die Optik mögen und das diese Leute genau der Typ Kunde sind, den das Unternehmen ansprechen möchte.

Selbstbewusstsein ist gut, aber es sollte nicht in Überheblichkeit ausarten. So wie es zuletzt mit der "OK, Boomer"-Social-Media-Kampagne gelaufen ist. Damit beleidigte man im Prinzip ältere Kunden der Marke und schoss ein gewaltiges Eigentor.

Auch wenn der Konzern sich inzwischen entschuldigt hat, sollte man die eigene Social-Media-Strategie womöglich überdenken. Denn in diese Richtung möchte BMW bestimmt nicht gehen und das hat man auch ganz sicher nicht gemeint, als man sagte, es sei unmöglich, jedem zu gefallen.

Source: Top Gear

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