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Le Mans statt Formel 1: Heidfeld fährt für Rebellion

Aus der Traum von der Formel 1: Nick Heidfeld wird 2012 die 24 Stunden von Le Mans und weitere Rennen für das Rebellion-Team bestreiten

(Motorsport-Total.com) - Die Suche seines Managers Andre Theuerzeit nach einem neuen Formel-1- oder auch einem DTM-Cockpit ist gescheitert, dennoch wird Nick Heidfeld auch 2012 Motorsport auf hohem Niveau betreiben. Denn der 34-jährige Deutsche hat für die kommende Saison einen Vertrag beim Langstrecken-WM-Team Rebellion unterschrieben.

Nick Heidfeld

Nick Heidfeld kehrt nach zwölf Jahren Pause nach Le Mans zurück Zoom

Heidfeld teilt sich dort den Lola-Toyota LMP1 mit der Startnummer 12 mit dem Schweizer Neel Jani und Alain Prosts Sohn Nicolas. "Ich freue mich wirklich auf diese neue Herausforderung und besonders auf das erste Rennen in Sebring, auf einer für mich neuen Strecke, das nur noch ein paar Wochen weg ist", erklärt der ehemalige Grand-Prix-Pilot, der 2012 die zwölf Stunden von Sebring, die sechs Stunden von Spa-Francorchamps und die 24 Stunden von Le Mans für Rebellion bestreiten wird.

"Seit ich 1999 in Le Mans gefahren bin, habe ich immer gewusst, dass ich eines Tages auf die Langstrecke zurückkehren möchte", sagt der damalige Mercedes-Werksfahrer. "Ich bin sehr glücklich darüber, für Rebellion zu fahren, und hoffe, dass wir die schon bisher beeindruckenden Erfolgsstatistiken, darunter die Team- und Herstellermeisterschaft in der Le-Mans-Serie sowie die erste Verfolgerposition hinter Peugeot und Audi im Intercontinental Le-Mans-Cup, weiter ausbauen können."

Auch das Team freut sich über den Neuzugang: "Für die Langdistanz-Events wie Sebring und Le Mans konnten wir unter einer ganzen Reihe prominenter Fahrer aussuchen", sagt Teammanager Bart Hayden. "Nick wird eine wertvolle Bereicherung für das Team sein, denn er ist schnell, sehr erfahren, enthusiastisch und glücklich darüber, Teil von Rebellion zu sein. Wir freuen uns darüber, ihn im Team willkommen zu heißen, und blicken voraus auf den Saisonbeginn mit den zwölf Stunden von Sebring, dem ersten Lauf zur neuen Langstrecken-Weltmeisterschaft."

Heidfeld hatte schon Ende 2010 kein Formel-1-Cockpit mehr, kam nach dem Rallye-Unfall von Robert Kubica aber als dessen Ersatzmann bei Renault unter. Seit er dort gekündigt wurde, hatte er keinen Rennfahrer-Job mehr. In der Königsklasse des Motorsports nahm er an 183 Grands Prix teil, 13 Mal stand er auf dem Podium. Seine Rennteams waren Prost (2000), Sauber (2001 bis 2003), Jordan (2004), Williams (2005), BMW (2006 bis 2009), erneut Sauber (2010) sowie zuletzt Renault.

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