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  • 29.06.2022 · 15:24

  • von Andre Wiegold, Co-Autoren: Rachit Thukral, Jamie Klein

ByKolles-Hypercar "ingenieurtechnisch" besser als das LMP1-Auto

Tom Dillmann lobt die Leistung von ByKolles in der Entwicklung des neuen Hypercars - Das neue Auto sei deutlich besser als der LMP1-Bolide

(Motorsport-Total.com) - ByKolles möchte in Zukunft in der Spitzenkategorie des Prototypensports mitmischen und entwickelt deshalb ein Hypercar, das sowohl in der Langstrecken-WM (WEC) als auch in der IMSA-Serie eingesetzt werden darf. Tom Dillmann hat das neue Auto als "ingenieurtechnische" Meisterleistung des Teams gelobt, die das alte LMP1-Auto in den Schatten stellen soll.

Vanwall Vandervell LMH, ByKolles

ByKolles soll viel Zeit in die Entwicklung des Autos gesteckt haben Zoom

Der Franzose gehört zum Fahrerkader des Rennstalls und wird das Auto zusammen mit Esteban Guerrieri auf Herz und Nieren testen. Das Vanwall Vanderwell LMH wird von einem Gibson-Motor angetrieben werden. Dillmann war schon zu LMP1-Zeiten Teil des Teams und kann daher die beiden Programme mit seiner Erfahrung gut vergleichen.

Das Team wollte bereits in der WEC-Saison 2022 an den Start gehen, jedoch wurde dem Rennstall ein Einstieg seitens der Meisterschaft untersagt. ByKolles setzt deshalb auf ein ausgiebiges Testprogramm, um im Jahr 2023 endlich wieder um Punkte fahren zu können. Dillmann selbst war beim ersten Test im tschechischen Most nicht anwesend, da er mit Jaguar in der Formel E aktiv war.

Dennoch spricht er von einem großen Schritt im Vergleich zum LMP1-Programm des im mittelfränkischen Greding ansäßigen Teams. "Ich bin das Auto noch nicht gefahren, aber es gab zwei Testtage, an denen alles gut lief. Es gab seitdem aber keinen weiteren Test", verrät Dillmann gegenüber 'Motorsport.com'. "Es gibt keine Probleme, die Crashtests wurden bestanden und jetzt wird am Straßenauto gearbeitet."

Ein Problem ist der ausbleibende Nachschub an Reifen, die das Testvorhaben des Rennstalls ein wenig einbremsen. Auch wegen der Entwicklung des Straßenautos sind viele Ressourcen des kleinen Unternehmens erschöpft. "Deshalb muss man sich eine Weile darauf konzentrieren", erklärt der Franzose. "Das Auto sieht gut aus und man hat sich Zeit gelassen. Es ist eine bessere ingenieurtechnische Leistung als noch beim LMP1-Auto - also ein großer Schritt nach vorne."

Dillmann geht davon aus, dass ByKolles für die WEC-Saison 2023 grünes Licht bekommt und er hinterm Steuer des Hypercars sitzen wird. "Wenn man ein Hypercar hat, ist es nicht dafür gemacht, Zuhause rumzustehen", so der 33-Jährige.

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