Auftakt in Le Mans: Peugeot vor Audi

Peugeot gab im ersten Training in Sachen Speed den Takt vor, Audi ist aber in Lauerposition - Unterbrechung nach Crash von Romain Grosjean

(Motorsport-Total.com) - Mit einer Vierfachführung von Peugeot endete heute um 20:00 Uhr nach vier Stunden das Freie Training für die 78. 24 Stunden von Le Mans. Franck Montagny war letztendlich in 3:20.034 Minuten am schnellsten und blieb damit sogar unter der Pole-Position-Zeit von 2009. Der Rückstand des schnellsten Audi-Trios betrug knapp vier Sekunden.

Titel-Bild zur News: Franck Montagny

Peugeot erwischte in Le Mans den etwas schnelleren Auftakt

Der Peugeot 908 HDi FAP mit Montagny/Minassian/Sarrazin drückte der Session von Anfang bis Ende seinen Stempel auf und war am Ende um gut eine Sekunde schneller als die Markenkollegen mit den Startnummern drei und vier. Am langsamsten war der Titelverteidiger-Peugeot um Alexander Wurz, Marc Gené und Anthony Davidson, der als Vierter dreieinhalb Sekunden auf die Spitze einbüßte.#w1#

Bedeuten muss das aber noch ebenso wenig wie der verhaltene Start der drei Audi-Werksautos auf den Plätzen vier bis sieben. Denn Audi beschränkte sich vor allem zu Beginn auf Installationsrunden und wichtige Checks, um sich methodisch an das lange Wochenende heranzutasten. Bei Peugeot ging man hingegen von Anfang an progressiver zu Werke.

Hinter den Siegfavoriten aus Frankreich und Deutschland reihten sich jeweils im Doppelpack die LMP1-Boliden von Aston Martin, Rebellion und Kolles ein, aufgesplittet nur durch Oreca auf Platz zwölf. In Ermangelung sportlicher Überraschungen tat sich allerdings auf der Strecke umso mehr, weil diese noch sehr schwierig zu handhaben war: "Es ist sehr rutschig, vor allem in den langsamen Kurven", meinte Jonny Kane, während Jorg Bergmeister anfügte: "Aber es wird immer besser!"


Fotos: 24 Stunden von Le Mans


Die prominenteren Opfer der ersten vier Stunden an der Sarthe waren Nigel Mansell, der mit einem Reifenschaden ausrollte, Harold Primat, der seinen Lola-Aston-Martin in der Ford-Kurve neben die Straße setzte, und Ex-Formel-1-Pilot Romain Grosjean, dessen Ford GT des Matech-Teams nach einem rückseitigen Einschlag in die Leitplanken beschädigt war und für eine Unterbrechung sorgte. Auch Grosjeans Teamkollegin Rahel Frey im zweiten Ford GT kam einmal von der Strecke ab.

In etwa zu Halbzeit hatte Marco Andretti sein Auto bei Tertre Rouge in die Leitplanken gesetzt. In Summe führte dieser nicht ganz reibungslose Ablauf dazu, dass seitens des ACO die Entscheidung getroffen wurde, den Rookies noch bis Mitternacht Zeit zu geben, um die Minimalanforderung von zehn Runden zu absolvieren. Als Rookies gelten alle Fahrer, die in den vergangenen fünf Jahren nicht in Le Mans am Start waren.

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