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Wechselspiele an der Spitze

Der Audi R8 LMS mit der Nummer 99 und die beiden Manthey-Porsche bestimmen weiter das Tempo auf der Nordschleife. Ein Favorit ist noch nicht auszumachen

(Motorsport-Total.com) - Es wird eine spannende Nacht auf der Nürburgring-Nordschleife. Mit jedem Boxenstopp wechselt die Führung beim 24-Stunden-Rennen in der Eifel hin und her. Um 3.00 Uhr lag wieder der Porsche 911 GT3 RSR von Manthey Racing ganz vorne. Der Vorsprung auf Marc Basseng, Marcel Fässler, Mike Rockenfeller und Frank Stippler betrug 1:12 Minuten. Auch der drittplatzierte Porsche 911 GT3 Cup S befand sich noch immer in Schlagdistanz zur Spitze.

Wehrseifen

Konzentration gefragt: In der Nacht erhöht die Müdigkeit der Fahrer die Unfallgefahr

Manthey setzte weiterhin auf vollen Angriff, um den Druck auf die neu entwickelten Audi möglichst hoch zu halten und den Kontrahenten auch in der Dunkelheit ein immenses Tempo abzunötigen. Schließlich ist die Mannschaft von Olaf Manthey zuversichtlich, dass ihre eigenen Wagen die Renndistanz ohne Probleme überstehen können. Hinter der Standfestigkeit der Audis steht hingegen ein Fragezeichen, wenngleich sich die Ingolstädter bis auf den Startzwischenfall des #100 R8 noch keine Blöße gegeben haben.#w1#

"Wir tanken nur noch für jeweils acht Runden", erklärte Marc Lieb die Manthey-Strategie. "Wenn wir neun Runden draußen bleiben, verlieren wir zu viel Zeit. Damit gehen wir auf Nummer sicher, sind aber eine Runde früher an der Box als Audi - das kann am Ende entscheidend sein. Deshalb müssen wir voll attackieren." Vollgas statt Spritsparen heißt also das Motto bei Porsche.

"Wir können uns keinen Reim darauf machen"

Die Audi-Piloten hatten indes ihre Zweifel an der Strategie ihrer schärfsten Rivalen. "Manthey Racing hat nur 80 Liter getankt - das sind 40 Liter weniger als bei uns. Sie konnten uns so durch den kürzeren Boxenstopp überholen", meinte Marc Basseng nach einem der vielen Führungswechsel. "Wir können uns darauf keinen Reim machen, vielleicht will Manthey ja einfach nur Druck aufbauen."

Fest steht, dass dahinter die beiden weiteren Audi R8 mit den Startnummern 97 und 98 auf Fehler der drei aktuellen Podestkandidaten lauern. Auf Platz sechs fährt der Ford GT des Raeder-Teams.

Der BMW M3 GT4 mit Priaulx/Müller/Schurig/Übler, den 'Motorsport-Total.com' begleitet, hält die 54. Position und schiebt sich im Klassement immer weiter nach vorn.

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