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Grosjean führt zu Mittag in Jerez

Romain Grosjean löst Jenson Button als Wochen-Schnellster in Jerez ab - Mercedes wieder in Problemen: Lewis Hamilton nach Defekt in den Reifenstapeln

(Motorsport-Total.com) - Genau wie der erste begann auch der zweite Testtag in Jerez de la Frontera mit einem Rückschlag für das Mercedes-Team: War es gestern bei Nico Rosberg ein durchgeschmorter Kabelbaum in der Elektrik, der die achtstündige Session schon nach eineinhalb Stunden beendete, so war heute für Lewis Hamilton zumindest der Vormittag nach ähnlich wenig Zeit beendet.

Lewis Hamilton

Lewis Hamiltons Mercedes F1 W04 wurde per LKW an die Box zurückgebracht

Hamilton sitzt heute nach dem Shakedown am Montag zum zweiten Mal im neuen F1 W04 und kam um 10:46 Uhr in der Dry-Sack-Kurve von der Strecke ab. Was zunächst nach einem Fahrfehler aussah, stellte sich später als technischer Defekt heraus. Ursache war eine beschädigte Hydraulikleitung zum Bremssattel rechts hinten, wodurch Hamilton zum Passagier wurde. Beim Einschlag gingen die linke Vorderradaufhängung und der Frontflügel kaputt.

Zwei weitere rote Flaggen verursachten Daniel Ricciardo (Toro Rosso) schon nach einer halben Stunde sowie Luiz Razia (Marussia) erst gegen 12:45 Uhr, als sie ohne klar ersichtlichen Grund ausrollten und ihre Autos abstellen mussten. Razia bestreitet heute seinen ersten Einsatz als offizieller Grand-Prix-Pilot, denn der Brasilianer wurde erst eine Stunde vor Beginn der heutigen Session von Marussia als zweiter Fahrer neben Max Chilton bestätigt.


Fotos: Testfahrten in Jerez, Mittwoch


Am zuverlässigsten lief heute Morgen bis 13:00 Uhr (keine Mittagspause) erneut der Force India von Paul di Resta (55 Runden), aber bis auf Hamilton und Pastor Maldonado im 2012er-Williams spulten eigentlich alle ein ordentliches Pensum ab. Wie üblich waren zahlreiche aerodynamische Sensoren im Einsatz, um wertvolle Daten zu sammeln, die dann in die Entwicklung der Updates bis zum Saisonbeginn fließen können.

Die Zwischenbestzeit hält momentan Romain Grosjean auf Lotus, der in 1:18.828 Minuten gestoppt wurde und damit sogar marginal schneller war als Jenson Button (McLaren) gestern. Auf den Plätzen folgen nach vier von acht Stunden di Resta und Ricciardo mit jeweils rund drei Zehntelsekunden Rückstand. Sergio Perez liegt bei seinem McLaren-Debüt an siebter Position, hat im MP4-28 aber schon fast 40 Runden absolviert.

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