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Kimi Räikkönen

 
Steckbrief
Aktuelles Team Scuderia Ferrari
Startnummer 7
Porträt (Stand: 03. Februar 2014) Als der 21-jährige Kimi Räikkönen 2001 direkt aus der Formel Renault zu Sauber in die Formel 1 kam, hatte er gerade mal gut 20 Autorennen auf dem Buckel und wurde von Experten sogar als Sicherheitsrisiko eingestuft. Dennoch war das Talent des Finnen sofort offensichtlich und es brachte ihn weit: Der WM-Titel 2007 mit Ferrari war das Highlight seiner Karriere. Nach einem Ausflug ins Rallye-Geschäft und einem Comeback bei Lotus ist Räikkönen zurück in Maranello und wagt 2014 den Anlauf die zweite Krone.

Schon in seinen ersten Rennen bei den Schweizern hielt er mit dem zu jenem Zeitpunkt deutlich erfahreneren Nick Heidfeld gut mit. Gleich bei seinem Debüt in Australien 2001 fuhr er in die Punkteränge. Dass er Ende der Saison auch anstelle des Deutschen von McLaren verpflichtet wurde, kam daher nicht allzu überraschend. Der frühe Transfer wurde von Teamchef Peter Sauber, der Räikkönen nach einer "Bauchentscheidung" verpflichtete, rückblickend kritisiert, weil Ron Dennis ihm den WM-Titel versprochen haben soll.

Der "Iceman", wie er von seinem ehemaligen Teamchef getauft wurde, hatte bei den damaligen "Silberpfeilen" David Coulthard vom Speed her stets im Griff und etablierte sich rasch als klare Nummer eins. In seinem zweiten McLaren-Jahr gewann er seinen ersten Grand Prix, schrammte aber in der Endabrechnung knapp am WM-Titel vorbei. An seinem außergewöhnlichen Talent bestand spätestens zu diesem Zeitpunkt kein Zweifel mehr. Auch 2005 wäre er beinahe Weltmeister geworden, hätte die Technik nicht oft versagt. 2006 war er vom Material her unterlegen.

Der Wechsel zu Ferrari vor der Saison 2007 entpuppte sich als goldrichtiger Schachzug: Räikkönen gewann den Auftakt-Grand-Prix in Australien in souveräner Manier, erlebte anschließend ein Jahr voller Höhen und Tiefen und sicherte sich schlussendlich mit einem Traumfinish beim dramatischen Finale in Brasilien einen Punkt vor Lewis Hamilton sowie Fernando Alonso seinen ersten WM-Titel. Damit gelang es ihm auf Anhieb, das Erbe seines in Italien bewunderten Vorgängers Michael Schumacher anzutreten. Die große Liebe der Tifosi wurde der kühle Finne aber nie.

2008 wurde er als WM-Dritter von seinem Teamkollegen Felipe Massa in den Schatten gestellt, 2009 konnte er ebenfalls nicht überzeugen und wirkte zunehmend demotiviert. Weil Ferrari mit der Idee liebäugelte, Fernando Alonso und dessen Sponsor Santander für sich zu gewinnen, wurde Räikkönen Ende 2009 trotz eines bestehenden Vertrags gefeuert. 2010 und 2011 fuhr er "hauptberuflich" in der Rallye-WM, über einen fünften Platz bei der Türkei-Rallye 2010 kam er aber nicht hinaus. Außerdem probierte er während seiner Formel-1-Pause auch NASCAR- und Sportwagen-Rennen aus.

Bereits 2011 wollte ihn Renault in die Formel 1 zurückholen, erst 2012 klappte es aber mit dem Comeback - beim gleichen Team, auch wenn dieses inzwischen in Lotus umbenannt wurde. Zuvor waren Verhandlungen zwischen Räikkönen und Williams gescheitert. Der bisherige Höhepunkt der Partnerschaft waren Siege in Abu Dhabi 2012 und Melbourne 2013 sowie die Plätze drei und fünf in der WM-Gesamtwertung zum Jahresende. Räikkönen kehrte Lotus den Rücken, weil die finanziell angeschlagene Truppe mit den Gehaltszahlungen deutlich in Rückstand geriet.

Ende 2013 unterzog er sich außerdem einer Rückenoperation und verpasste die abschließenden zwei Grands Prix. Die Symptome hatten ihn seit langer Zeit geplagt. Auch sonst war Räikkönens Karriere nicht immer schmerzfrei: Am Rande des Monaco-Grand-Prix fiel er betrunken von einem Boot, in einer Diskothek auf Ibiza kämpfte er einen aufblasbaren Delfin zur Belustigung der Gäste ambitioniert nieder und in einem Londoner Nachtklub kam er ein paar hübschen Mädchen so nahe, dass es einen handfesten Ehekrach gab. In finnischen Zeitungen tauchten außerdem Fotos beim Schneemobilritt im plüschigen Gorillakostüm auf - samt Bierflasche in der Hand.

Mit der im Jahre 2004 angetrauten Jenni Dahlman, einer ehemaligen Miss Skandinavien, war 2013 offiziell Schluss. Mittlerweile hat Räikkönen eine neue Liebe gefunden: Minttu Virtanen. In seiner Freizeit unterstützt er den Eishockey-Klub Espoo Blues, fährt Snowboard oder Snowmobil.

Mit einer Gage von 28 Millionen Euro pro Jahr war der Finne phasenweise bestverdienender Formel-1-Pilot. Zudem versüßte ihm Ferrari den zwischenzeitlichen Abschied aus der Formel 1 mit 17 Millionen Euro Abfindung - unter der Bedingung, dass er 2010 nicht Formel 1 fährt. Räikkönen ist nicht nur unter Journalisten für seine einsilbigen und ehrlichen Antworten bekannt, die längst Kultstatus genießen. Ob er eine Preisverleihung an Michael Schumacher verfolgt habe, wollte Martin Brundle einst vor laufender TV-Kamera wissen: "I was having a shit", antwortete Räikkönen.
Linktipps Offizielle Internetseite
Offizielle Facebook-Präsenz
Geburtsort Espoo (Finnland)
Wohnort Baar (Schweiz)
Geburtsdatum 17. Oktober 1979
Nationalität Finnland
Größe 1,75 m
Gewicht 71 kg
Stärken - extrem schnell
- macht kaum Fahrfehler
- nervenstark
- sehr gute Übersicht im Zweikampf
- lernt neue Strecken sehr schnell
Schwächen - nach Niederlagen oft nicht ansprechbar
- zum Teil mangelhafte Arbeitseinstellung
Familienstand geschieden (Ex-Frau Jenni Dahlman, neue Freundin Minttu Virtanen)
Hobbies Motorradfahren, Rallyefahren, Jetskifahren, Snowmobilfahren
Lieblingssportarten Snowboarden, Joggen, Fitnesstraining, Eishockey
Musikgeschmack Linkin Park, Guns N' Roses, Eminem, U2, Darude und finnische Rockmusik
Lieblingsessen Hühnchennudeln
Lieblingsgetränk Cola, Apfelsaft, Wasser
Was Sie über ihn noch nicht wussten Kimi Räikkönens erstes Auto war ein gebrauchter Lada. Im Jahre 2011 gründete er ein eigenes Motorcross-Team und nutzt bei Aktivitäten abseits der Rennstrecke gerne das Pseudonym "James Hunt".
Was hinter der Startnummer steckt Kimi Räikkönen hat wie immer Unmengen Spaß an Spielereien und hat sich deswegen einen "besonderen" Grund für die Startnummer 7 ausgedacht: "Ich habe die Nummer bereits im vergangenen Jahr gehabt. Ich sehe keinen Grund ,sie zu ändern." Doch natürlich hat auch die 7 für ihn eine Bedeutung: 2007 feierte der Finne seinen einzigen WM-Titel mit Ferrari.
Geschätztes Jahresgehalt 18 Millionen Euro
Manager Steve Robertson
Karriereweg - Erste Siege im Kart(1988-1990)
- Finnische Kartmeisterschaft, Klasse Mini (1991)
- Finnische Kartmeisterschaft, Klasse Raket Junior (1992)
- 9. Finnische Kartmeisterschaft, Klasse Raket (1993)
- 2. Finnischer-Kart-Cup, Klasse Raket (1994)
- 1 Sieg in der finnischen Kartmeisterschaft, Formel A (1995)
- 4. Finnische Kartmeisterschaft, Formel A (1996)
- 1. Finnische Kartmeisterschaft, Klasse Intercontinental A (1997)
- 1. Finnische Kartmeisterschaft, Klasse Intercontinental A (1998)
- 3. Formel Renault (1999)
- 1. Formel-Renault-Winterserie (1999)
- Britischer Formel-Renault-Meister (2000)
- 2 Siege in 3 Rennen Europäische Formel Renault (2000)
- 10. Rallye-WM (2010)
- 10. Rallye-WM (2011)
Karriere in der F1 - Sauber (2001)
- McLaren-Mercedes (2002-2006)
- Ferrari (2007-2010)
- Lotus (2012-2013)
- Ferrari (2014-2015)
Formel-1-Debüt 04.03.2001 beim GP Australien / Melbourne
Im Alter von: 21 Jahren und 139 Tagen
Erste Punkte Platz 6
04.03.2001 beim GP Australien / Melbourne
Im 1. Rennen der Karriere
Im Alter von: 21 Jahren und 139 Tagen
Erster Sieg 23.03.2003 beim GP Malaysia / Sepang
Im 36. Rennen der Karriere
Im Alter von: 23 Jahren und 158 Tagen
Erste Pole Position 29.06.2003 beim GP Europa / Nürburgring
Im 43. Rennen der Karriere
Im Alter von: 23 Jahren und 256 Tagen
Bestes Erg. Quali Pole Position
Bestes Erg. Rennen Erster
Bestes Erg. WM Weltmeister mit 110 Punkten (Saison 2007)
Die letzten WMs
SaisonPunkteSiegePolesPod.SRs
2014551
2013183182
2012207172
WM-Titel
SaisonPunkteSiegePolesPod.SRs
200711063126
Starts 212
Siege 20
Quote: 9 Prozent
Punkte 1.024
Quote: 4,83 Punkte pro Rennen
Schn. Rennrunden 40
Quote: 19 Prozent
Poles 16
Quote: 8 Prozent
Ausfallquote 21 Prozent

 

 
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