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Formel-1-Teamchef: Ferrari hat "einiges an Pech"

Der ehemalige Teamchef von Sebastian Vettel leidet mit dem Ferrari-Piloten und empfindet dessen Ausfall in Suzuka als "herben Rückschlag" im Titelkampf

Kimi Räikkönen
Ferrari strauchelt: Aus der guten Form im Sommer wurde eine Pannenserie
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Seit Singapur ist der Wurm drin bei Ferrari: Auf den Startcrash beim Formel-1-Nachtrennen folgten Pleiten, Pech und Pannen, die Sebastian Vettel und das italienische Traditionsteam beim Kampf um die WM-Titel in der Formel-1-Saison 2017 wichtige Punkte kosteten. In Suzuka fiel Vettel gar bereits nach nur vier Runden aus und liegt in der Formel-1-Fahrerwertung fast schon aussichtslos zurück. Bei noch 100 zu vergebenden Punkten in den restlichen vier Rennen kommt der Deutsche auf einen Rückstand von 59 Zählern.

Dabei hatte sich Vettel vor wenigen Wochen noch mit einem Sieg und als WM-Spitzenreiter in die Formel-1-Sommerpause verabschiedet. Entsprechend ungläubig nimmt auch sein früherer Teamchef Christian Horner die plötzliche Wende im WM-Titelkampf zur Kenntnis und meint: "Da war wirklich einiges an Pech im Spiel."

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Speziell Vettels technisch bedingter Ausfall beim Japan-Grand-Prix sei ein "herber Rückschlag" für dessen Titelambitionen gewesen, sagt Horner. "Übrigens auch für die Fans. Denn es scheint, als würden wir doch nicht die spannende Schlussphase erleben, die wir uns in der Sommerpause ausgemalt hatten."

Noch im Juli schien alles auf ein Duell auf Augenhöhe zwischen Ferrari-Pilot Vettel und Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton hinauszulaufen. Doch dann strauchelte Vettel und punktete gleich zweimal nicht, Hamilton dagegen startete durch: Sieg in Spa, Sieg in Monza, Sieg in Singapur und Sieg in Suzuka. Dazu kam ein zweiter Platz in Malaysia. Und so steht es vor den vier verbliebenen Rennen im Formel-1-Kalender 2017 nach Punkten 306:247 im Duell Hamilton gegen Vettel. Und Ferrari muss sich fragen, wie eine so vielversprechende Saison so rasch so vor die Hunde gehen konnte.

Top 10: Dominanteste Teams der Formel 1

Ob Mercedes, Red Bull oder Ferrari: Immer wieder waren einzelne Team über Jahre hinweg das Maß der Dinge


15.10.2015
Foto 1 von 11
#10 - Mercedes 1954-1955 (Pole-Position-Quote 62 Prozent): Der Mercedes W196 wurde in den Jahren 1954 und 1955 insgesamt nur bei 13 Grands Prix eingesetzt, doch mit acht Pole-Postions und Rennsiegen sowie zwei Fahrertiteln durch Juan Manuel Fangio war dieser Silberpfeil in seiner kurzen Einsatzzeit überaus erfolgreich und das beste Auto dieser Jahre.
#10 - Mercedes 1954-1955 (Pole-Position-Quote 62 Prozent): Der Mercedes W196 wurde in den Jahren 1954 und 1955 insgesamt nur bei 13 Grands Prix eingesetzt, doch mit acht Pole-Postions und Rennsiegen sowie zwei Fahrertiteln durch Juan Manuel Fangio war dieser Silberpfeil in seiner kurzen Einsatzzeit überaus erfolgreich und das beste Auto dieser Jahre.

"Von außen ist so etwas sehr schwierig zu beurteilen", sagt Horner, der als Teamchef bei Red Bull bereits die Höhen und Tiefen des Motorsports kenngelernt hat. Er nimmt Ferrari in Schutz, indem er sagt: "Die Formel 1 ist ein technischer Sport mit sehr komplizierten Fahrzeugen. Da geht schon mal was schief. Wir erleben es dieses Jahr bei unserem eigenen Antriebsstrang. Aber jedes Team geht anders damit um, schätze ich. Es ist nicht an mir, zu bewerten, wie Ferrari darauf reagieren wird."

Personelle Konsequenzen wird die jüngste Pannenserie laut Vettel nicht haben. Entsprechende Spekulationen bezeichnete der viermalige Formel-1-Weltmeister noch in Suzuka als "Quark" und stellte sich demonstrativ vor seine Mannschaft. "Die Jungs arbeiten alle am Limit", erklärte Vettel. "Manchmal gehen Dinge auch kaputt. Das ist leider so, auch wenn man es sich anders wünschen würde."

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