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Valtteri Bottas: Sichtprobleme nach Trinksystem-Ausfall

Wie im Nachhinein bekannt wurde, musste Valtteri Bottas in Singapur ohne Trinkflasche auskommen: Der Finne büßte am Rennende etwas an Sicht ein

Valtteri Bottas
Valtteri Bottas musste nach dem Rennen erst einmal wieder zu Kräften kommen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Valtteri Bottas hatte gegenüber Teamkollege Lewis Hamilton beim Großen Preis von Singapur deutlich das Nachsehen, doch während Probleme mit dem Handling des Autos bereits vor dem Start ersichtlich waren, kam erst im Anschluss an das Rennen heraus, dass Bottas noch mit einem ganz anderen Problem zu kämpfen hatte, das ihn am Sonntag einbremste.

Weil die Trinkflasche in seinem Auto streikte, konnte der Finne während des Rennens keine Flüssigkeit mehr zu sich nehmen - bei Cockpittemperaturen von rund 60 Grad Celsius und dem wohl anstrengendsten Rennen des Jahres sicherlich nicht hilfreich. Während des Grand Prix verlieren die Formel-1-Piloten bis zu drei Kilogramm Körpergewicht, die ausgeschwitzt werden.

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Weil Bottas die Flüssigkeit nicht wieder zuführen konnte, dehydrierte er im Rennverlauf ein wenig, was zu Schwierigkeiten mit der Sehkraft führte, wie er hinterher sagt: "Jetzt fühle ich mich wieder okay, aber gegen Ende des Rennens konnte ich merken, dass meine Sicht nicht mehr so klar war, wie sie sein sollte", sagt der Mercedes-Pilot. "Aber Menschen können erstaunliche Dinge leisten, solange man nicht aufgibt."

Der Große Preis von Singapur 2017 war mit einer Dauer von 2:03.23 Stunden das längste Formel-1-Rennen auf dem Marina Bay Street Circuit. Trotz seines Trinkproblems schaffte es Bottas mit Rang drei noch auf das Podest. Zudem ist er nicht der erste Pilot, dem das widerfuhr: Im Vorjahr fiel auch beim damaligen Renault-Piloten Kevin Magnussen das Trinksystem aus - er wurde Zehnter.

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