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Offiziell: McLaren ab 2018 mit Renault, Toro Rosso mit Honda

McLaren hat in Singapur die Scheidung der einstigen Traumehe mit Honda bekannt gegeben - Die Japaner spannen stattdessen mit Toro Rosso zusammen

Fernando Alonso
McLaren fährt in Zukunft mit Antriebspower von Renault - und nicht mehr von Honda
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Die McLaren-Mannschaft hat am Freitag offiziell bestätigt, dass sie in der kommenden Formel-1-Saison mit Renault-Antrieben an den Start gehen wird. Am Rande des Singapur-Grand-Prix wurde damit auch die Trennung von ihrem bisherigen Partner Honda spruchreif. Die Japaner spannen dafür ab 2018 mit Red Bulls Juniorteam Toro Rosso zusammen, um der Königsklasse erhalten zu bleiben.

Beide Deals laufen nach Informationen von 'Motorsport-Total.com' bis einschließlich 2020. Anschließend könnte die Formel 1 ein neues Antriebsreglement erhalten und die Karten neu gemischt werden. Die Rochade kommt nicht überraschend, sondern hatte sich seit Wochen abgezeichnet.

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Dass Toro Rosso den Platz als drittes Renault-Team (neben Red Bull und der Werksmannschaft) freigibt, war Bedingung für McLarens neue Ehe. Schließlich hätten acht Autos mit V6-Hybriden die Kapazitäten der Motorenschmiede in Viry gesprengt. Red Bull wiederum könnte mitgespielt haben, weil man sich mit Blick auf das Jahr 2019 in Reichweite von Honda-Aggregaten begeben will.

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1964-2017
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Bereits 1964 befindet sich der erste Werks-Honda auf einer Formel-1-Rennstrecke. Pilotiert wird der Wagen zunächst vom US-Amerikaner Ronny Bucknum.
Bereits 1964 befindet sich der erste Werks-Honda auf einer Formel-1-Rennstrecke. Pilotiert wird der Wagen zunächst vom US-Amerikaner Ronny Bucknum.

Bei McLaren betont man, sich im Guten von Honda zu verabschieden: "Die Bekanntgabe verleiht uns die nötige Planungssicherheit, um mit dem Chassis und dem Technikprogramm für 2018 ohne Verzögerung voranzukommen", sagt Unternehmensboss Zak Brown. Er verspricht Renault eine "lange Partnerschaft" und Hilfe dabei, den Antrieb "regelmäßig siegfähig" zu machen. Renaults Teamchef Cyril Abiteboul hat "zwei talentierte Fahrer" als Unterstützung ausgemacht.

Offenbar ist vertraglich festgehalten worden, dass McLaren mit gleichem Material beliefert wird wie die übrigen Teams. Mohammed bin Essa Al-Chalifa meint: "Es ist am wichtigsten, dass uns die Partnerschaft die Möglichkeit verleiht, unter identischen Voraussetzungen zu den anderen Renault-Mannschaften anzutreten", lässt der McLaren-Vorstand durchblicken. Bei Renault spricht man von einer "strategischen Entscheidung". Sportchef Jerome Stoll weiter: "Es ist nicht nur eine sportliche und technische Allianz, sondern es gibt auch Vorteile in Sachen Marketing und Kommunikation."

Bei Toro Rosso freut man sich auf den Zusammenschluss mit Honda: "Angesichts des Erbes", spielt Teamchef Franz Tost auf die lange Formel-1-Historie der Japaner an, "und des vollen Vertrauens in Hondas Fähigkeit, Erfolge zu feiern, glauben wir fest daran, dass die gemeinsame Zukunft Früchte tragen wird." Honda-Boss Takahiro Hachigo dankt der FIA und Formel-1-Besitzer Liberty Media, den Wechsel möglich gemacht zu haben - schließlich waren Fristen längst abgelaufen.

Auch bei Red Bull reibt man sich die Hände - denn es ist eine Option geschaffen worden, Renault in der Saison 2019 loszuwerden und sich Honda-Triebwerke zu sichern, sollten sie leistungsfähiger sein als bisher. Christian Horner spricht von einer "tollen Sache" und deutet an: "Es ist immer schön, wenn man mehrere Optionen hat."

McLaren ist seit 2015 mit Antrieben von Honda unterwegs, hat seitdem jedoch keinen Podestplatz eingefahren. Stattdessen leidet das einstige Erfolgsteam unter dem Powerdefizit und der Defektanfälligkeit der japanischen Triebwerke. Gewünschte Nebenwirkung des Wechsels zu Renault: Er soll den entnervten Starpiloten Fernando Alonso davon überzeugen, seinen Vertrag doch zu verlängern.

Der Spanier hatte am Donnerstag angekündigt, mit der Entscheidung über seine Zukunft abzuwarten, bis die Antriebsfrage bei seinem derzeitigen Arbeitgeber geklärt ist: "Ich warte ab", meint Alonso, der sich nicht auf eine Verlängerung im Falle der Renault-Bekanntgabe festnageln lassen wollte - sondern betonte, dass er neue Überlegungen anstellen würde: "Dann kann ich mir ausrechnen, wie unsere Leistungsfähigkeit im kommenden Jahr aussehen sein wird. Es ist alles offen."

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