Aktuelles Top-Video

Red Bull auf dem Rückblick-Sofa

Aktuelle Bildergalerien
 
ANZEIGE
 
 
Formel-1-Newsletter

Formel-1-News in Ihr E-Mail-Fach!

Abonnieren Sie jetzt den kostenlosen täglichen und/oder wöchentlichen Formel-1-Newsletter von Motorsport-Total.com!
Jetzt Newsletter abonnieren
 
ANZEIGE
 
 
Apps zu Formel 1, MotoGP, DTM und Co. für Android, iOS und Windows Phone
Günstige Formel-1-Tickets
Aktuelle Top-Formel-1-Videos
Die aktuelle Umfrage

Nach Niki Laudas Rücktritt: Wer soll neuer RTL-Experte werden?

Gerhard Berger
Timo Glock
Alex Hofmann
Nico Rosberg
ein anderer
Sie sind hier: Home > Formel 1 > Newsübersicht > Business

Auf Kaution: Vijay Mallya wieder auf freiem Fuß

Force-India-Teamchef Vijay Mallya ist einen Tag nach seiner Verhaftung in London wieder auf freiem Fuß, gegen eine Kaution von 770.000 Euro

Vijay Mallya
Spitzname "King of good Times": Vijay Mallya ist wieder auf freiem Fuß
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Vijay Mallya ist nach nur einem Tag unter Arrest wieder auf freiem Fuß. Nach einer Anhörung vor dem Magistratsgericht in London-Westminster hinterlegte er eine Kaution in der Höhe von 650.000 Britischen Pfund (umgerechnet rund 770.000 Euro). Daraufhin wurde der Chef und Eigentümer des Formel-1-Rennstalls Force India vorerst freigelassen.

Die Londoner Metropolitan Police hatte den 61-Jährigen am Dienstag auf einer Polizeistation verhaftet. Hintergrund ist, dass die indischen Behörden bereits am 8. Februar einen Auslieferungsantrag an Großbritannien gestellt haben. Mallya ist im März 2016 nach Großbritannien eingereist und sitzt seither auf seinem luxuriösen Landsitz in Hertfordshire fest, den er einst Lewis Hamiltons Vater Anthony abgekauft hat. Denn die indischen Behörden haben seinen Reisepass eingezogen.

ANZEIGE

Obwohl es zwischen Großbritannien und Indien ein Auslieferungsabkommen gibt, ist eine Auslieferung keineswegs in Stein gemeißelt. Denn die britische Regierung hat seit Bestehen des Abkommens noch nie eine gesuchte Person gegen ihren Willen an Indien ausgeliefert. Auch Mallyas Anwalt argumentiert, aufgrund der Menschenrechtssituation in Indien sei eine Auslieferung nicht gerechtfertigt.

Dem Force-India-Boss wird vorgeworfen, in Zusammenhang mit der Pleite seiner Airline Kingfisher betrügerisch gehandelt zu haben. In Indien schuldet er Gläubigern einen dreistelligen Millionenbetrag. Der juristischen Aufarbeitung des Falls in seiner Heimat hat sich Mallya bisher jedoch entzogen, indem er nach Großbritannien geflohen ist.

Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

Artikeloptionen
Artikel bewerten