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Neuer Teamname ab 2016: Force India wird zu Aston Martin

Exklusiv bei Motorsport-Total.com: Force India gewinnt mit Aston Martin und Johnnie Walker zwei große neue Partner und möchte 2016 seinen Namen ändern

Vijay Mallya
Vijay Mallya steht knapp vor dem Abschluss eines Deals mit Aston Martin
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Das Force-India-Team stellt sich für die Saison 2016 komplett neu auf, was den äußeren Auftritt betrifft. Denn der Rennstall des indischen Geschäftsmannes Vijay Mallya steht laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' unmittelbar vor dem Abschluss einer Partnerschaft mit dem britischen Automobilhersteller Aston Martin, der auch eine Änderung des Teamnamens und der Lackierung (blau-gold) mit sich bringen würde.

Aus Force India würde Aston Martin werden, und Johnnie Walker käme als neuer Großsponsor an Bord - vorausgesetzt, die weit fortgeschrittenen Gespräche können zu einem endgültigen Abschluss gebracht werden. "Es ist verfrüht, darüber zu sprechen", sagt Mallya auf Anfrage von 'Motorsport-Total.com'. "Wir sind aber in Gesprächen. Nichts ist entschieden, solange nicht unterschrieben ist. Ich zähle meine Hühner erst, wenn sie geschlüpft sind."

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Aber: "Wenn morgen jemand kommt und mir gutes Geld für ein Titelsponsoring anbietet, dann wäre ich bereit, den Teamnamen zu ändern. Wenn eine Marke kommt und den Teamnamen beanspruchen möchte, müsste ich mir anschauen, wie das Team profitieren könnte." Eine Marke von der Statur Aston Martins wäre beispielsweise in der Vermarktung eine große Hilfe - und ein Deal mit Johnnie Walker würde perfekt zum neuen Profil passen.

Eine Änderung des Teamnamens müsste Force India beim Inhaber der kommerziellen Rechte beantragen, dies gilt jedoch als reine Formalität. Für Aston Martin wäre es nach einem Kurzgastspiel in den Jahren 1959 und 1960 eine Rückkehr in die Königsklasse des Motorsports. Die Marke hatte zuvor schon Gespräche mit Red Bull (ebenfalls von uns enthüllt) und Williams geführt, soll nun aber namensgebender Partner von Force India werden.

Aston Martin wäre de facto also lediglich Hauptsponsor, allerdings mit dem Recht, Know-how aus der Formel 1 für die Serienproduktion zu nutzen. Umgekehrt kann auch das Formel-1-Team von der Infrastruktur des Sportwagenbauers profitieren. Mercedes, Fünf-Prozent-Teilhaber von Aston Martin, hat dem Deal bereits zugestimmt - und würde für das Team aus Silverstone weiterhin die Antriebseinheiten zur Verfügung stellen.

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