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Thema Windkanal: Ferrari erwartet Stolpersteine für 2014

Ferrari-Chefdesigner Nikolas Tombazis gesteht, dass die Arbeit in zwei Windkanälen im Hinblick auf die Saison 2014 von Nachteil sein könnte

Nikolas Tombazis
Ferrari-Chefdesigner Nikolas Tombazis sieht dem Team die Hände gebunden
© Ferrari

(Motorsport-Total.com) - Nachdem der altehrwürdige Ferrari-Windkanal in Maranello im vergangenen Jahr wiederholt falsche Daten lieferte, genauer gesagt solche, die im Gegensatz zu den Eindrücken auf der Strecke standen, entschied man sich in Reihen der Scuderia, den Windkanal zu modernisieren. Die Umbauten werden jedoch nicht vor Oktober dieses Jahres abgeschlossen sein, weshalb Ferrari derzeit den Toyota-Windkanal in Köln nutzt.

Im Hinblick auf den aktuellen Ferrari F138 macht man sich bei der Scuderia keine Sorgen, sehr wohl aber mit Blick auf die Entwicklung des Nachfolgemodells, das in der Saison 2014 mit einem V6-Turbo aus Maranello ins Rennen geschickt wird. Im Toyota-Windkanal in Köln wird bereits am Design des 2014er-Ferrari getüftelt, doch sobald der eigene Windkanal im italienischen Maranello fertig modernisiert ist, soll von dort aus weiterentwickelt werden.

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Bei den "Roten" ist man sich bewusst, dass ein solcher Schritt Probleme mit sich bringt und erwartet daher den einen oder anderen Stolperstein in der Vorbereitung auf die kommende Saison. "Jeder Wechsel des Windkanals birgt zusätzliche Risiken", gesteht Ferrari-Chefdesigner Nikolas Tombazis gegenüber 'Autosport' und räumt ein: "Idealerweise würden wir schon jetzt zu Hause mit einem modernisierten Windkanal arbeiten, in den wir komplettes Vertrauen haben."

Angesichts der noch bis Herbst andauernden Umbauarbeiten ist dem nicht so. Dennoch sei es laut Tombazis der richtige Zeitpunkt für die Modernisierung gewesen. "Es ist keine ideale Situation", weiß der Grieche, sieht dem Team rückblickend betrachtet aber die Hände gebunden. "Wenn wir noch länger gewartet hätten, denn hätten wir das Problem nur nach hinten verschoben. Wir waren daher der Ansicht, dass wir diesen Schritt trotz des Drucks der Doppelbelastung 2013/2014 so schnell wie möglich angehen mussten", so der Ferrari-Chefdesigner im Hinblick auf die Modernisierung des Windkanals in Maranello.

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