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Horner überzeugt: Vettel noch nicht auf dem Höhepunkt

Red-Bull-Teamchef Christian Horner sieht Sebastian Vettel noch in der Entwicklung und weiß, dass auch die Konkurrenz über den Winter nicht schläft

Sebastian Vettel, Christian Horner (Red-Bull-Teamchef)
Christian Horner ist von den Fähigkeiten von Sebastian Vettel überzeugt
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Er ist der jüngste Dreifach-Weltmeister und hat 26 Siege, 46 Podiumsplatzierungen und 36 Pole-Positions auf seinem Namen stehen - und das mit gerade einmal 25 Jahren. Dennoch ist sein Teamchef Christian Horner überzeugt, dass Sebastian Vettel noch nicht auf dem Höhepunkt seiner Karriere angelangt ist. "Sebastian wird sich als Fahrer noch weiter entwickeln", ist sich Horner im Gespräch mit 'Autosport' sicher. "Wir haben das Beste von ihm noch nicht gesehen."

Ob er allerdings die Bestmarken von Michael Schumacher knacken kann, das weiß auch Horner nicht so genau: "Es wird schwierig sein, 91 Siege und sieben WM-Titel zu überbieten." Immerhin habe sich die Formel 1 in den vergangenen Jahren massiv verändert: "Heute haben sich die Wettbewerbsbedingungen in vielen Bereichen angeglichen. Jeder hat die gleichen Reifen, die gleichen Testtage, die gleiche Anzahl an Motoren..."

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Gleichzeitig räumt Horner ein, dass Red Bull noch viel Arbeit vor sich habe, wenn das Team auch im nächsten Jahr der Konkurrenz das Rücklicht zeigen will: "Wir treten gegen starke Konkurrenten an, auch sie werden den Winter über nicht auf der faulen Haut liegen. Wir müssen das Auto und das Team voranbringen, um unsere Performance, die wir in den vergangenen drei Jahren gezeigt haben, beizubehalten."

Diese Saison sei für Red Bull eine der schwierigsten bisher gewesen. "Und es wird immer noch härter, niemals einfacher", mahnt Horner. Dennoch könne man auf der gezeigten Leistung aufbauen: " Auch wenn wir den aktuellen Boliden zum Saisonstart nach Australien schicken würden, wären wir in einer guten Ausgangslage", ist sich der Teamchef sicher. "Aber in der Formel 1 gibt es niemals Stillstand. Deswegen müssen auch wir uns immer weiterentwickeln."

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