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Grosjeans Belgien-Strafe: FIA statuierte ein Exempel

Der Startunfall in Spa hatte weitreichende Folgen für die diesjährige WM-Wertung - Laut FIA spielte dies bei der Strafe für Romain Grosjean aber nicht die Hauptrolle

Lewis Hamilton, Romain Grosjean, Fernando Alonso, Sergio Perez, Pastor Maldonado
Der Startunfall beim Belgien Grand Prix ging noch einmal glimpflich aus
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Der Startunfall beim Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps zog weitreichende Konsequenzen für den letztendlichen Ausgang der Formel-1-Weltmeisterschaft nach sich: Fernando Alonso und Lewis Hamilton galten zu dieser Zeit als heiße Favoriten auf den Titel und wurden bereits in der ersten Kurve von der Bahn geräumt. Schuld daran trug Romain Grosjean.

Der Lotus-Pilot hatte etwas ungestüm versucht, Hamilton vor der Haarnadelkurve 'La Source' innen zu überholen, geriet dabei mit dem McLaren aneinander, hob ab und kollidierte in der Folge mit mehreren Autos, darunter der Ferrari von Alonso, dessen Helm sein schwarzer Bolide nur knapp verfehlte.

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Man hätte diesen Zwischenfall als normalen Rennunfall bewerten können. Allerdings war es nicht das erste Mal, dass Grosjean in seinem Debütjahr in der Anfangsphase eines Grand Prix' für Aufsehen und Kollisionen sorgte. Aufgrund dessen fiel das Urteil der Rennkommissare auch hart aus: Sie sperrten den 26-Jährigen für das folgende Rennen in Monza. Das hatte es zuletzt 1994 gegeben.

"Dieser Zwischenfall hätte den kompletten WM-Ausgang beeinflussen können."
Garry Connelly (FIA)

Der Automobilweltverband FIA sprach die Strafe allerdings nicht nur deshalb aus, weil das Spa-Manöver extrem riskant und unüberlegt war, sondern teilweise auch weil der Unfall große Auswirkungen auf den WM-Stand hatte. "Dieser Zwischenfall hätte den kompletten WM-Ausgang beeinflussen können", sagt Garry Connelly, stellvertretender Präsident des FIA-Instituts, gegenüber 'AUTO'. "Romain bekam die Strafe jedoch nicht einzig und allein aufgrund dieses Aspekts."

Laut Connelly müsse ein Neuling, der wie Grosjean das Privileg besitzt, in einem siegfähigen Auto zu sitzen, mit besonderer Vorsicht und Umsicht agieren. Die FIA wollte damit also eine Art Exempel statuieren um jungen Piloten zu zeigen, dass ungestüme Manöver nicht toleriert werden. Die Entscheidung, Grosjean für ein Rennen zu sperren, sei laut Connelly allerdings alles andere als einfach gewesen.

"Die Entscheidung war wohlüberlegt und wurde aufgrund der Beweislage, der Vorgeschichte und anderen Faktoren getroffen", sagt Connelly. "Den Rennkommissaren fällt es allerdings nie leicht, einen Fahrer zu bestrafen." Seit dem Jahr 2010 werden die Kommissare bei strittigen Rennszenen stets von ehemaligen Rennfahrern beraten, darunter Namen wie Heinz-Harald Frentzen oder Damon Hill. Für Connelly stellt dies "eine der revolutionärsten und besten Änderungen im Sport in den letzten Jahren" dar.

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