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Whiting: "Michael sollte die Regeln kennen"

Warum die FIA keine Regeltests für die Formel-1-Fahrer plant und wie Managerin Sabine Kehm ihren Schützling Michael Schumacher in Schutz nimmt

Sabine Kehm und Michael Schumacher
Managerin Sabine Kehm mit ihrem Schützling Michael Schumacher
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - War Michael Schumacher 2012 schon oft das Opfer technischer Pannen, so leistete er sich zu Beginn des Grand Prix von Ungarn vor einer Woche selbst ein peinliches Blackout, das viele Experten wohl selbst einem Anfänger nicht verzeihen würden. Der siebenmalige Weltmeister steht seither im Mittelpunkt der Kritik: "Michael sollte die Regeln kennen", meint nun sogar FIA-Rennleiter Charlie Whiting.

Bekanntlich hatte sich Schumacher zunächst irrtümlich auf den 19. statt auf den für ihn vorgesehenen 17. Startplatz gestellt, was die anderen Fahrer verständlicherweise aus dem Konzept brachte und für einen Startabbruch sorgte. Die Ampel begann gelb zu blinken, es wurde noch eine Aufwärmrunde gefahren. Aber ausgerechnet der Mercedes-Pilot stellte seinen Motor ab - in der Annahme, dass es erst in fünf Minuten weitergehen würde. Das ist aber schon seit 2006 nicht mehr der Fall.

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Zu Schumachers Verteidigung sei erwähnt, dass im ersten Moment auch Polesetter Lewis Hamilton ratlos war und erst in die zweite Aufwärmrunde startete, als ihm Whiting vom Starterturm aus winkte. Das legt die Frage nahe, ob es nicht Regeltests geben sollte. Aber: "Wir setzen voraus, dass ein Team die Regeln kennt, sobald es in der Formel 1 fährt. Jedes Team ist verantwortlich, dass seine Angestellten, auch die Fahrer, die Regeln kennen", sagt Whiting in der 'Bild am Sonntag'.

Das für die Fahrer relevante Sportliche Reglement der FIA umfasst derzeit verhältnismäßig überschaubare 43 Seiten. Dazu kommen aber noch diverse Anhänge und der Internationale Sportkodex, sodass sich das komplette Reglement auf mehrere hundert Seiten beläuft. Gar nicht so einfach, da den Überblick zu behalten - aber das Prozedere bei einem Startabbruch sollte eigentlich jeder Fahrer beherrschen.

"Michael", schildert Schumacher-Managerin Sabine Kehm der 'Bild' das Blackout ihres Schützlings, "hat sich hinter Kobayashi eingereiht und sich dann auf seinen heißen Motor und das Startprozedere konzentriert, was durch die fehlenden Telemetriedaten erschwert wurde. Dabei bemerkte er nicht, dass Kobayashi dann auf seinen eigentlichen Startplatz fuhr, weil er noch nicht richtig stand. Das war schon sehr kurios."

Dass der Mercedes-Motor überhitzt haben soll, was Schumacher abgelenkt haben könnte, dient nun als Entschuldigung: "Als das Rennen losgehen sollte, sah er die gelben Lichter und stellte wegen drohender Überhitzung den Motor ab", erklärt Kehm, gibt aber gleichzeitig zu, dass dies möglicherweise auch "aus alter Gewohnheit" aus der Zeit vor 2006 passiert sein könnte: "Das nimmt er ganz klar auf seine Kappe."

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