Aktuelle Bildergalerien
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Die aktuelle Umfrage

Glauben Sie, dass Sebastian Vettel auf Ferrari irgendwann Weltmeister wird?

Ja
Nein
Jobs bei Motorsport-Total.com
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir

Motorsport-Redakteure (m/w)

>> Jetzt bewerben!
Aktuelle Top-Formel-1-Videos
Formel-1-Quiz
Tickets für den Formula One Paddock Club - hier ordern!
Folgen Sie uns!
Motorsport-Total.com bei Facebook Motorsport-Total.com bei Google+ Motorsport-Total.com bei Twitter RSS-Feeds von Motorsport-Total.com

Toro Rosso: Neue Teile sollen endlich Punkte bringen

Toro Rosso ist seit acht Rennen punktelos: Mit neuen Teilen und etwas Hilfe des Wettergottes will man diese bittere Serie in Ungarn beenden

Jean-Eric Vergne, Daniel Ricciardo
Kann das Toro-Rosso-Duo in Ungarn endlich wieder punkten?
© Toro Rosso

(Motorsport-Total.com) - Toro Rosso erlebt derzeit stürmische Zeiten: Nach dem schwachen Saisonauftakt dürfte die Trennung von Technikchef Giorgio Ascanelli fix sein, mit James Key scheint man auch schon einen Nachfolger gefunden zu haben, der nach der Sommerpause in Faenza seinen Dienst antreten soll. Davor steht aber noch das Rennwochenende auf dem Hungaroring auf dem Programm. Vielleicht gelingt es dem Red-Bull-B-Team ja dort, endlich Punkte zu holen und den Weg aus der Krise zu finden.

"Uns fehlt im Trockenen derzeit etwas das Tempo, aber wir haben in Budapest ein paar neue Teile, die uns hoffentlich etwas nach vorne bringen werden", ist Daniel Ricciardo zuversichtlich, dass es in Ungarn endlich aufwärts gehen könnte. Dazu kommt, dass der "Aussie" ein Fan aufeinanderfolgender Rennwochenenden ist: "Da kann man die Energie des Rennwochenendes aufrechterhalten und sie gleich wieder loswerden - ich mag das, selbst wenn ich beim letzten Rennen gut gefahren bin. Ich will nicht sagen, dass ich mich in einer langen Pause zu sehr entspanne, aber ich bin besser im Rhythmus, wenn die Rennen direkt aufeinanderfolgen."

Ricciardo hat gute Erinnerungen

Auch die Wetterprognose ist ganz nach Ricciardos Geschmack: Der Toro-Rosso-Pilot freute sich schon vor dem Silverstone-Wochenende auf den Regen und zeigte sich zuversichtlich, so die Mankos des Boliden auszumerzen. "Ich habe gehört, dass es am Sonntag heftige Gewitter geben kann", sagt er. "Das könnte also wie im Vorjahr ein interessantes Budapest-Rennen werden, denn da war das Wetter auch sehr wechselhaft."

ANZEIGE

Obwohl er im Vorjahr im HRT-Boliden weit zurücklag, hat er gute Erinnerungen: "Ich war damals zwar hinten, aber es war mein drittes Formel-1-Rennen und das erste, wo ich vielversprechende Zeiten fahren konnte. Das gesamte Wochenende lief gut für uns. Es war im Grunde die Starthilfe für die restliche Saison. Hoffentlich gelingt mir hier an diesem Wochenende das Gleiche."

Ricciardo outet sich als Hungaroring-Fan

Vor seiner Formel-1-Zeit feierte Ricciardo bereits Siege auf dem Hungaroring: "In der Formel-Renault lief es sehr gut für mich, als ich beide Rennen gewann. Im Vorjahr hatte ich in der Renault-World-Series kein großartiges Wochenende, aber 2010 siegte ich an meinem 21. Geburtstag. Ich hatte also mehr gute Tage als schlechte."

Daniel Ricciardo
Daniel Ricciardo hätte in Ungarn kein Problem mit etwas Regen
© xpbimages.com

Obwohl der Kurs kaum Überholmanöver zulässt und von manchen Piloten als Mickey-Mouse-Strecke verachtet wird, bricht Ricciardo eine Lanze für den Hungaroring: "Es handelt sich um eine Strecke, die ich immer schon mochte. Sie ist zwar recht eng, aber ich mag die vielen Richtungsänderungen, wo man viel zu tun hat. Ich mag Strecken nicht, wo man zu viel Zeit zum Nachdenken hat, obwohl Monza recht cool ist. Ich bevorzuge es, wenn eine Kurve in die andere übergeht und man in einen guten Rhythmus kommt."

Vergne hofft auf neue Teile

Teamkollege Jean-Eric Vergne hofft wie Ricciardo, dass die neuen Teile eine spürbare Verbesserung bringen. "Das Auto scheint definitiv besser zu funktionieren als in den vergangenen paar Grands Prix", zeigt er sich schon von den Fortschritten in Hockenheim angetan. "Das verleiht mir die Hoffnung, dass wir uns beim kommenden Rennen noch stärker verbessern können."

Für den Franzosen ist es der erste Ungarn-Grand-Prix. Dennoch kennt er den Kurs aus den Nachwuchsklassen. Seine bisherigen Eindrücke stimmen ihn zuversichtlich, er bleibt aber vorsichtig: "Für gewöhnlich war ich dort in den anderen Formel-Klassen gut unterwegs. Aber dies ist die Formel 1. Wir müssen also einmal abwarten und schauen, wie es läuft."

Artikeloptionen
Artikel bewerten

 

 
Nach oben