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Ungewöhnliche Reifenwahl: Teams tappen im Dunkeln

Pirelli bringt in Barcelona erstmals in dieser Saison die Mischungen Hard und Soft und sorgt damit bei den Rennställen für rauchende Köpfe

Romain Grosjean
Der Gummiabrieb in Kurve 3 war bei den Tests deutlich sichtbar
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Bei den Testfahrten im Winter in Barcelona hatten die Teams mit enormem Reifenverschleiß zu kämpfen - eine Situation, die an das Jahr davor erinnerte. Als zusätzliche Unbekannte kommt diesmal erstmals in dieser Saison die Kombination aus den Mischungen Soft und Hard zum Einsatz. Damit überspringt man den Medium-Reifen, was die Teams auch bei der Suche nach dem richtigen Setup zu einem größeren Kompromiss zwingen sollte.

Pirellis Motorsportchef Paul Hembery glaubt, dass die Reifenwahl es den Teams ermöglicht, "mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Reifenstrategien anzutreten, die in Hinblick auf das Ergebnis einen großen Unterschied machen sollten." Derzeit tappen die Teams aber noch im Dunkeln, wie Lotus-Pilot Romain Grosjean zugibt. "Wie sich die Mischungen auswirken? Sehr, sehr schwierig zu sagen", meint er. "Es ist nie möglich, diese Dinge zu 100 Prozent zu verstehen. Manchmal haben kleine Veränderungen eine große Wirkung."

Vorderreifen in Kurve 3 auf dem Prüfstand

Die Strategieexperten bei Lotus arbeiten aber bereits jetzt auf Hochtouren, um die richtige Entscheidung zu treffen. Auch das Setup wird dabei eine entscheidende Rolle spielen, weiß der Franzose. In der für die Pneus besonders kritischen, langgezogenen Kurve 3 wird vor allem der linke Vorderreifen enorm belastet. Gibt es einen Weg, um dagegen vorzubeugen? "Wenn du den Vorderreifen schonst, wird der hintere mehr beansprucht", sieht sich Grosjean in einer Zwickmühle. "Es kommt also wirklich darauf an, wie du mit dem Auto umgehst und wie du das Setup einstellst."

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"Wenn du den Vorderreifen schonst, wird der hintere mehr beansprucht."
Romain Grosjean

Auch bei Williams blickt man mit Spannung auf den Grand Prix von Spanien. So hart der Bolide im Vorjahr die Hinterreifen belastete, so sorgsam geht er dieses Jahr mit den Pneus um. Was also in den Qualifyings ein Nachteil sein kann, könnte sich im Rennen als Vorteil herausstellen. "In Bezug auf das Renntempo gehören wir aktuell zu den besten Teams", bestätigt Pastor Maldonado. "Das liegt vor allem daran, dass wir ein Auto haben, das sehr gut mit den Reifen umgeht."

Dennoch muss sich in Spanien auch Williams auf unbekanntes Terrain begeben, denn die aktuelle Reifenwahl von Pirelli gibt den Technikern Rätsel auf. "Mit der hier vorliegenden Kombination der Mischungen kann sich alles ändern", befürchtet Maldonado. "Es wird morgen darauf ankommen, die genauen Unterschiede zwischen den beiden Mischungen herauszuarbeiten. Das ist es, was die Formel 1 in diesen Tagen so aufregend macht. Du siehst dich ständig neuen Herausforderungen gegenübergestellt."

Maldonado hat kein Problem mit Pirelli-Reifen

Während andere Fahrer wie Michael Schumacher bereits über die unberechenbare Charakteristik der Pirelli-Reifen klagten, sieht der Rennfahrer aus Venezuela die Situation gelassener. "Sicher ist der Umgang mit den Reifen nicht einfach, aber das gehört eben zu den Herausforderungen an einem Rennwochenende", meint er. "Es stimmt, dass die Reifen manchmal sehr schnell nachlassen, aber das ist bekannt. Jeder weiß das."

"Es stimmt, dass die Reifen manchmal sehr schnell nachlassen, aber das ist bekannt."
Pastor Maldonado

Daher ist es manchmal auch notwendig, bei der Abstimmung Entscheidungen zu treffen, die auf Kosten der Performance gehen. "Es kommt darauf an, gemeinsam mit dem Team das Auto so einzustellen, dass man ein konstantes Tempo gehen kann", weiß Maldonado. Das gilt aber auch bei der Anpassung des Fahrstils: "Auf einigen Runden ist es unumgänglich, etwas Tempo herauszunehmen, um die Reifen nicht zu überfahren."

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