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Lotus über Mugello-Test nicht begeistert

Lotus-Teamchef Eric Boullier und Williams-Chefingenieur Mark Gillan schließen sich jenen an, die hinterfragen, ob Mugello der ideale Teststandort ist

Eric Boullier
Eric Boullier hätte während der Saison am liebsten gar nicht getestet
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Nachdem schon Force India angedeutet hat, dass die Wahl des Teststandorts Mugello eher ein Zugeständnis an "Gastgeber" Ferrari war, übt nun auch Lotus Kritik daran, dass dieses Jahr entschieden wurde, nicht alle Tests in Winter, sondern einen während der Saison abzuhalten.

"Diesen Test hätten wir lieber ausgelassen", gibt Teamchef Eric Boullier zu. "Wenn jemand Probleme hat, wie Ferrari, dann ist derjenige sicher froh, diesen Test zu haben. Uns passt er weniger rein - uns wäre es lieber gewesen, alle Tests im Februar zu haben, wie im Vorjahr. Es hängt von deiner Position ab. Einige Teams sind sicher dafür, weil sie Streckenzeit brauchen, um ihr Auto schneller weiterentwickeln zu können, aber die Teams mit guten Autos brauchen diesen Test nicht."

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Auch Williams-Chefingenieur Mark Gillan hätte am liebsten auf der Strecke getestet, "auf der das nächste Rennen stattfindet, also Barcelona. Mugello wäre nicht unsere erste Wahl, alleine wegen des Streckenlayouts, aber wir alle haben zugestimmt, hierher zu kommen, und wir sammeln trotzdem viele nützliche Informationen. Die Strecke ist in gutem Zustand und aus Fahrersicht sehr interessant, sehr schwierig, sehr hart für die Reifen. Sie hat sehr schnelle Kurven und verlangt dem Auto, den Reifen und dem Fahrer viel ab."

Aber: "Das Beste wäre, auf Strecken zu testen, die den Rennstrecken möglichst ähnlich sind. Das ist hier nicht der Fall, denn Mugello ist ziemlich einzigartig", sagt Gillan. "Die durchschnittliche Kurvengeschwindigkeit ist sehr hoch und daher nicht so repräsentativ für die restlichen Rennstrecken." Am ehesten ähnelt Mugello noch Strecken wie Spa-Francorchamps, doch der Grand Prix von Belgien steht erst im September auf dem Kalender.

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