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Horner: "Drei Mal zu gewinnen, ist großartig"

Christian Horner jubelt über den dritten Monaco-Sieg in Folge - Als erstem Team gelingt Red Bull der zweite Sieg in der Formel-1-Saison 2012

Christian Horner (Red-Bull-Teamchef), Mark Webber
Ein gewohntes Bild in Monaco: Christian Horner geht baden
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Sechs Sieger in sechs Rennen, doch zumindest bei den Konstrukteuren hatte die Abwechslung auf dem Siegerpodium in Monaco ein Ende. Red Bull gewann mit Mark Webber das zweite Rennen in dieser Saison, Sebastian Vettel fuhr von Startplatz neun auf Rang vier nach vorne. Teamchef Christian Horner ging nach dem Rennen wieder einmal im teameignen Pool baden, was er nach dem erneuten Triumph im Fürstentum jedoch gerne in Kauf nahm. "Jetzt zum dritten Mal in Folge in Monte Carlo zu gewinnen, fühlt sich großartig an und ist bestimmt kein Zufall", sagt Horner nach dem Rennen.

Vor allem die fehlerfreie Fahrt von Webber nötigt seinem Teamchef Respekt ab. "Es war eine fantastische Leistung, eine tolle Fahrt von Mark." Horner enthüllt, dass Webbers Boxenstopp-Strategie vor dem Rennen noch nicht feststand. "Wir hatten vor dem Rennen darüber diskutiert, ob wir einen oder zwei Stopps machen wollen, und haben dann entschieden, dass Mark so lange wie möglich auf den superweichen Reifen fahren soll. Mark hat das großartig gemacht. Er hat den Abstand groß genug gehalten, sodass Nico das DRS nicht einsetzen durfte, hat aber gleichzeitig seine Reifen geschont, sodass wir nach Runde 29 in das Fenster für einen Stopp kamen."

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"Als es zu Regnen begann, war Mark in der schwierigsten Position."
Christian Horner

"Nachdem Rosberg an der Box war, haben wir nachgezogen", analysiert der Teamchef den weiteren Rennverlauf. "Mark hat anschließend einen guten Rhythmus gefunden, er wusste, dass er lange auf diesen Reifen würde fahren müssen." In der Schlussphase des Rennens sorgte dann das Wetter für Sorgenfalten am Red-Bull-Kommandostand. "Als es zu Regnen begann, war Mark in der schwierigsten Position. Wenn du eine Gruppe anführst, weißt du nie, wie rutschig es ist, während sich die Nachfolgenden an dir orientieren können. Aber Mark hatte alles unter Kontrolle und ist mit großer Reife zum Sieg gefahren", lobt Horner den Australier.

Starke Aufholjagd von Vettel

Auch Vettel fuhr von Platz neun aus ein starkes Rennen und profitierte von seinem langen ersten Stint auf den härteren Reifen. "Nachdem die anderen Fahrer, die auf der weicheren Mischung gestartet waren, auch in die Box kamen, machte Sebastian Boden gut. Er fuhr mit den abgefahrenen Reifen sehr schnelle Runden, und durch den schnellen Stopp unserer Jungs war er in der Lage, vor Lewis und Felipe aus der Box zu kommen." Laut Horner wäre sogar noch mehr als der vierter Platz dringewesen. "Fernando haben wir knapp verpasst. Sebastian ist auf der Runde in die Box im Verkehr aufgehalten worden, sonst wäre das ganz eng geworden."

Die Aufholjagd Vettels war notwendig, nachdem er wegen einer veränderten Abstimmung in der Qualifikation zu langsam war, schon früh alle superweichen Reifensätze verwenden musste und im Q3 auf eine gezeitete Runde verzichtete. "Seb war am Samstagmorgen sehr schnell, aber dann haben wir einige Änderungen an der Abstimmung vorgenommen, die für eine Runde ein Schritt in die falsche Richtung waren", erklärt Horner. "Daher haben wir bei der Strategie den umgekehrten Weg gewählt und es hat sich ausgezahlt, er hat sich einige Positionen verbessert. Wir haben wieder eine Menge über die Reifen gelernt."

Befragt, welcher der drei Monaco-Siege der schönste sei, antwortet Horner: "Sie fühlen sich alle gut an. Der erste Sieg war etwas ganz besonderes, der zweite ebenfalls und jetzt zum dritten Mal in Folge in Monte Carlo zu gewinnen, fühlt sich großartig an und ist bestimmt kein Zufall. Mark gehört nun zum elitären Club der Fahrer, die in Monaco zwei Mal gewonnen haben. Das hat er verdient."

Spannender Kampf um die Fahrerkrone

Zwar verlor Vettel durch den vierten Platz in Monaco die Führung in der WM-Wertung, er und Webber sind aber nun die ersten Verfolger von Fernando Alonso. "Es ist unglaublich eng. Fernando liegt drei Punkte vor uns, und unsere beiden Fahrer liegen gleichauf. Es ist völlig offen, es gibt sechs oder sieben Fahrer, die du auf der Rechnung haben musst", sagt Horner. "Unsere Jungs haben sich gegenseitig keine Punkte weggenommen. Sie waren Erster und Vierter und können frei fahren. Fernando ist sehr stark gefahren, und ist ein der Meisterschaft sicherlich eine der Schlüsselfiguren."

In der Konstrukteurswertung liegt Red Bull nach dem Rennen in Monaco nun deutliche 38 Punkte vor McLaren. "Es war ein gutes Resultat für das Team, aber die Saison ist noch verdammt lang. Der Vorsprung kann genau so schnell, wie er entstand, auch wieder verschunden sein", mahnt der Teamchef vor übertriebenem Optimismus. "Es ist ein schwieriges Jahr, vor allem wegen der Regeländerungen, der Komplexität der Reifen und weil es so viele starke Fahrer gibt. Aber unser Team arbeitet großartig."

"Es wäre ein Fehler Teams mit der Qualität von McLaren oder Ferrari abzuschreiben."
Christian Horner

Die Konkurrenz von McLaren hat Horner trotz erneut schwachen Rennens jedoch immer noch auf der Rechnung. "Das war kein gutes Wochenende für sie, aber es wäre ein Fehler Teams mit der Qualität von McLaren oder Ferrari abzuschreiben." Für das kommende Rennen nimmt sich Red Bull vor allem vor, die Scharte des Vorjahres auszuwetzen. "In Kanada waren wir im Vorjahr nur eine Runde von Sieg entfernt, daher wäre es schön, wenn wir das in diesem Jahr nachholen können. Aber Montreal ist eine völlig andere Strecke als Monaco, dort gab es immer großartige Rennen. Wir werden angreifen und unser Bestes geben."

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