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Brief an Todt: Nur Red Bull unterschreibt nicht

Zehn von zwölf Teams haben sich an FIA-Präsident Jean Todt gewandt, weil das RRA ins Sportliche Reglement aufgenommen werden soll

Jean Todt
Jean Todt wurde ein Schreiben mit Vorschlägen der Teams vorgelegt
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die Diskussionen über das Ressourcen-Restriktions-Abkommen (RRA), das die Kosten in der Formel 1 verringern soll, gehen auch in der neuen Saison weiter. Laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' haben die Teams vor einigen Tagen einen Brief an FIA-Präsident Jean Todt geschrieben, um dem Weltverband konkrete Vorschläge für einen gemeinsamen Sparkurs zu unterbreiten.

Gemeinsam ist in diesem Zusammenhang allerdings relativ, denn zwar ist es gelungen, FOTA- wie auch Nicht-FOTA-Teams unter einen Hut zu bringen, aber die beiden Red-Bull-Teams haben ihre Unterschrift nicht unter das Schreiben gesetzt. Bereits im vergangenen Jahr war Red Bull bekanntlich eine der Kräfte, die den RRA-Bemühungen im Chassisbereich Widerstand leisteten - damals noch gemeinsam mit Ferrari.

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Ungeachtet dessen hat Todt inzwischen den Erhalt des Schreibens bestätigt und angekündigt, sich damit auseinandersetzen zu wollen. Konkret fordern die Teams eine Aufnahme des bisher eher freiwillig unter FOTA-Banner gehandhabten RRA ins verbindliche Sportliche Reglement der FIA. Außerdem soll eine Arbeitsgruppe für Kostenkontrolle ins Leben gerufen werden - mit Patrick Head (Williams) und Pat Symonds (Marussia) als Mitgliedern.

Für diese Arbeitsgruppe sind zwei Kernaufgaben vorgesehen: erstens einen Kurs auszuarbeiten, wie man die Kosten in der Formel 1 reduzieren kann, ohne die Show zu beschneiden, und zweitens Rahmenbedingungen für verbindliche Buchprüfungen festzulegen. So soll den Buchprüfern künftig gestattet werden, sämtliche Unterlagen der Teams einzusehen, um feststellen zu können, ob sie sich tatsächlich an die Bedingungen des RRA halten.

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