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Stuck: "Da geht jede Ästhetik verloren"

Wie so viele findet auch Hans-Joachim Stuck an der Optik der Formel-1-Boliden der Generation 2012 wenig Gefallen: "Schön ist was anderes"

Hans-Joachim Stuck
"Strietzel" Stuck hat zur Boliden-Generation 2012 eine klare Meinung
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Hans-Joachim "Strietzel" Stuck beobachtete die ersten Testfahrten im Vorfeld der Formel-1-Saison 2012 mit großem Interesse. Dass die Teams die Karten auf den ersten Runden des Jahres noch nicht vollends aufdecken würden, war dem mittlerweile 61-jährigen Motorsport-Tausendsassa ohnehin im Vorfeld klar.

So lässt sich Stuck nach vier Testtagen lediglich auf eine vorsichtige Prognose ein. "Wie die ersten Zeiten gezeigt haben, scheint es eine spannende Saison zu werden", so "Strietzel" in seiner Kolumne für 'eurosport.yahoo.de'. "Als wirklicher Gradmesser sind die Zeiten nicht zu verstehen, eher als eine Tendenz." Verschiedene Spritmengen, Reifenmischungen, KERS-Einsatz oder nicht sowie generell unterschiedliche Testprogramme verzerren das Bild bekanntlich schnell.

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Während sich Stuck hinsichtlich des Kräfteverhältnisses zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend äußern kann und will, fällt sein Urteil in Bezug auf die Optik der Formel-1-Generation 2012 ebenso klar wie vernichtend aus: "Mir gefällt die überhaupt nicht. Die Reifenbreite ist zu gering, der Flügel ist hinten zu klein und vorne zu groß."

Kritik an der Form der Fahrzeugnasen

"Außerdem ist die Nase völlig misslungen", hält Stuck fest und spricht damit auf die deutlich ins Auge fallende Kante an, die aufgrund der Reglementänderung in Form des Verbots der bisher gewohnten hohen Nasen das Erscheinungsbild nahezu bei allen neuen Boliden nachhaltig prägt. Lediglich McLaren lässt die Nase des MP4-27 ohne Stufe und damit wie aus einem Guss erscheinen und hat sich so bei den Testfahrten den inoffiziellen Preis für das bisher schönste Auto im Feld abgeholt.

Mit der Aussage "an einem Formel-1-Auto muss man auch Spaß haben", spricht der Ex-Formel-1-Pilot vielen Fans aus der Seele. "Stellt Euch vor, man nimmt eine Heidi Klum, verpasst ihr einen dicken Hintern und schraubt ihr den Busen weg. Da geht jede Ästhetik verloren", urteilt Stuck in seiner unnachahmlichen Art.

"Schön ist was anderes", findet nicht nur "Strietzel" und so bleibt dem 61-Jährigen hinsichtlich der neuen Boliden von Red Bull, Ferrari und Co. nur die Hoffnung, "dass sie wenigstens schnell sind".

Fotostrecke: Wer hat die hässlichste Nase?

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