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Red Bull beim Auspuff wieder im Vorteil?

Während Red Bull für Stirling Moss klarer WM-Favorit ist, deutet Renaults Motorenchef an, dass man im Bereich des Auspuffs eine clevere Lösung gefunden hat

Sebastian Vettel
Red Bull zeigte sich nach dem ersten Test vom RB8 überzeugt
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Bei den Testfahrten in Jerez war das Lotus-Team die große Sensation. Red Bull fuhr hingegen an keinem der vier Testtage die Bestzeit. Doch schon im Vorjahr hielt sich die Truppe rund um Aerodynamik-Genie Adrian Newey bei den Tests vornehm zurück, um sich dann in Melbourne in gewohnter Stärke zurückzumelden.

Formel-1-Legende Sir Stirling Moss, der im Grand-Prix-Zirkus wahrlich schon viel erlebt hat, glaubt an eine Wiederholung des Vorjahres. Für ihn ist Sebastian Vettel der beste Fahrer der Formel 1. "Er ist mit Sicherheit an der Spitze", bestätigt er gegenüber 'Sky Sports'. "Und zwar mit einem recht deutlichen Vorsprung. Er hat das gewisse Etwas, das die anderen nicht haben. Natürlich sind wahnsinnig viele Faktoren notwendig, dass man es schafft, aber man kann nicht so gut fahren wie er und es ständig hinkriegen, ohne ziemlich außergewöhnlich zu sein."

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Doch auch das Red-Bull-Team ist laut Moss besser aufgestellt als die Konkurrenz: "McLaren müsste sich offen gesagt schon sehr strecken, um Red Bull schlagen zu können", analysiert der 82-Jährige. "Durch das Design und das Team halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass sie geschlagen werden." Dennoch würde er sich genau das wünschen, denn die Formel 1 hätte seiner Meinung nach etwas Abwechslung nötig: "Ich hoffe es auf eine gewisse Weise, denn das würde es interessanter machen."

Mateschitz' Modelleisenbahn

Genauen Beobachtern fiel aber auch bei den Tests in Jerez wieder einmal auf, dass Vettel im RB8 perfekt um die Kurven kommt und wie auf Schienen fährt. "Das liegt daran, dass wir früher oft mit Modelleisenbahnen gespielt haben", scherzt Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz, der am dritten Tag angereist war, gegenüber 'Autobild motorsport' (jetzt abonnieren!).

Ein ausbalanciertes Fahrverhalten ist beim ersten Test mit den neuen Autos etwas Besonderes, denn durch das Verbot des Zwischengases und des auspuffangeblasenen Diffusors verlieren die Teams im Heck enorm an Abtrieb. Es benötigt im Normalfall Zeit, um damit klarzukommen.

Haben Red Bull und Renault eine Vorteil?

Einiges deutet daraufhin, dass Red Bull in der Winterpause zusammen mit Renault besser gearbeitet hat als die Konkurrenz, schließlich fungiert die österreichische Truppe mit Sitz in Milton Keynes inzwischen quasi als Werksteam des französischen Motorenherstellers. Jean Francois Caubet - Geschäftsführer der Sportabteilung von Renault - verrät gegenüber 'Autobild motorsport': "In der Formel 1 geht es um Kreativität. Obwohl sich die Regeln geändert haben, haben wir zusammen mit Red Bull eine Lösung gefunden, um den Performance-Verlust auszugleichen. Es ist nicht dasselbe, aber eine clevere Entwicklung, die den Unterschied machen kann."

Durch die vorgegebene Position der Auspuff-Endrohre sind die Teams diese Saison zu Kompromissen gezwungen. Im Gegensatz zur Konkurrenz, die die Abgase auf das Diffusordach lenkt, zielt Red Bull die vorderen Querlenker der Hinterrad-Aufhängung an, die die Abgase schließlich auf das untere Heckflügel-Element lenkt. Und Newey verspicht gegenüber 'Autobild motorsport', dass die in Jerez gezeigte Lösung noch nicht der Weisheit letzter Schluss ist: "Unser Auto wird in Melbourne noch einmal anders aussehen. Dabei ist der Auspuff eines der Teile, für das wir noch einige Ideen in petto haben."

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