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HRT erstmals im Schatten der Nürburg unterwegs

Die HRT-Piloten Vitantonio Liuzzi und Daniel Ricciardo planen beim Nürburgring-Debüt des Teams mit einer doppelten Zielankunft

Daniel Ricciardo
Daniel Ricciardo will die Lücke zur Konkurrenz kleiner halten als beim Debüt
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Für die Mannschaft von HRT rund um Noch-Teamchef Colin Kolles markiert der Grand Prix von Deutschland am kommenden Wochenende den ersten Auftritt in der Geschichte des Teams auf dem Nürburgring. Für die beiden Piloten Vitantonio Liuzzi und Neuzugang Daniel Ricciardo ist der Eifelkurs allerdings alles andere als unbekanntes Terrain. Beide waren in diversen Nachwuchsformeln bereits erfolgreich im Schatten der altehrwürdigen Nürburg unterwegs. Liuzzi bringt zudem die Erfahrung aus drei Formel-1-Starts mit.

Nach Aussage von Teamchef Kolles hat HRT in Silverstone mit der Zielankunft beider Fahrzeuge "den nächsten Punkt auf der Agenda" erreicht. Bei gleichzeitig verbesserter Geschwindigkeit soll das Ergebnis am kommenden Wochenende erneut beide HRT F111 unter den angekommenen Fahrzeugen aufweisen.

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"Der Nürburgring ist eine technisch anspruchsvolle Strecke mit einem Mix aus langsamen, mittelschnellen und schnellen Kurven", erklärt Kolles. Eine der größten Herausforderungen sieht der Boss des kleinsten aller gegenwärtigen Formel-1-Teams im wechselhaften Eifelwetter. "Solange das unvorhersehbare Wetter unsere Pläne nicht durchkreuzt, sollte unser Fahrzeug für die Premiere auf diesem Kurs gut gerüstet sein." Hauptaugenmerk in puncto Setup liegt nach Aussage des Teamchefs aufgrund der Streckencharakteristik auf dem mechanischen Grip.

Ricciardo will die Lücke zu Liuzzi schließen

Ricciardo, der sein Formel-1-Debüt vor gut einer Woche in Silverstone auf Anhieb mit einer Zielankunft feiern konnte, gibt sich rückblickend zufrieden. "Es war ein gutes Gefühl, mein erstes Rennen zu Ende zu fahren und Erfahrung zu sammeln. Speziell das Haushalten mit den Reifen verlangt mehr Aufmerksamkeit, als ich mir das Vorfeld gedacht hatte", sagt der Australier und fügt an: "Ich wäre gern etwas näher an meinen Konkurrenten dran gewesen." Dies will er nun auf dem Nürburgring nachholen: "Ich habe mir vorgenommen, wieder ins Ziel zu kommen und näher an Tonio (Teamkollege Liuzzi; Anm. d. Red.) dran zu sein."

Den Grand-Prix-Kurs in der Eifel kennt Ricciardo gut, wie er sagt. "Ich bin dort erst vergangenen Monat in der Renault-World-Series an den Start gegangen und hatte bei dramatischen Witterungsbedingungen einen tollen Kampf mit Robert Wickens", berichtet der Red-Bull-Junior. "Meine schlechteste Erinnerung an die Strecke ist jedoch, als ich im Jahr 2008 in der Formel-3-Euroserie beim Start den Motor abgewürgt habe."

Nürburgring die Lieblingsstrecke von Liuzzi

Liuzzi hingegen macht keinen Hehl aus der Tatsache, dass "der Nürburgring meine absolute Lieblingsstrecke ist". Als Gründe dafür führt der Italiener, den "Genuss, vor so vielen Fans fahren zu können und die abwechslungsreiche Streckenführung" an.

Genau wie Ricciardo kennt auch Liuzzi den Eifelkurs aus diversen Nachwuchsformeln. "Ich kam auf dieser Strecke in der Vergangenheit stets gut zurecht und kenne auch das Podium aus eigener Erfahrung", sagt er. Seinen besten Auftritt am Steuer eines Formel-1-Boliden am Nürburgring hatte Liuzzi in seiner Debütsaison, als er für Red Bull einen neunten Platz nach Hause fahren konnte.

Der Italiener hat sich für das kommende Wochenende zum Ziel gesetzt, "das Rennen vor dem Virgin-Team zu beenden".

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