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Wegen Radpanne: Renault für Valencia gesperrt!

26. Juli 2009 - 18:48 Uhr

Drakonisches Urteil der FIA-Rennkommissare gegen Renault: Wegen der Radpanne in Budapest darf das Team in Valencia nicht antreten

Fernando Alonso
Harter Schlag für Renault: Das Team wurde vür Valencia gesperrt!
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Mit einem Paukenschlag verabschiedete sich die Formel 1 heute Abend in die Sommerpause: Nach einem Studium aller vorliegenden TV-Bilder, Informationen und Funkverkehrsmitschnitte entschieden die drei Rennkommissare, das Renault-Team für das nächste Rennen in Valencia zu sperren! Damit muss Fernando Alonso ausgerechnet bei seinem Heimspiel in Valencia zuschauen.

In ihrer Urteilsbegründung berufen sich die Rennkommissare auf die Artikel 23.1.i ("Es obliegt der Verantwortung des Teams, das Auto nach einem Boxenstopp nur dann freizugeben, wenn es sicher ist") und 3.2 ("Die Teams müssen sicherstellen, dass ihre Autos den Sicherheitsvorschriften während der Trainings und während des Rennens entsprechen") des Sportlichen Reglements.

Begangen wurde der Verstoß laut FIA-Ansicht beim Boxenstopp in der zwölften Runde, als Alonso mit einem losen rechten Vorderrad auf die Strecke gelassen wurde. Der abgehörte Funkmitschnitt beweist angeblich, dass das Team vom losen Rad gewusst, dem Fahrer aber trotzdem das Freisignal gegeben hat. Die Folge war, dass sich das Rad löste und quer über die Strecke sprang.

Die drakonische Reaktion der FIA ist angesichts der jüngsten Tragödien nicht unverständlich: Beim Formel-2-Rennen in Brands Hatch vor einer Woche starb Henry Surtees nach einer Kollision mit einem umherfliegenden Rad, gestern im Qualifying wurde Felipe Massa von einer Radfeder am Kopf getroffen. Der Brasilianer liegt weiterhin im Koma.

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