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Mallya: "Kein anderes Team hat zwei Sekunden gefunden"
Vijay Mallya hat nach seiner ersten Saisonhälfte als Teambesitzer in der Formel 1 überhaupt keinen Grund seinen Force-India-Einstieg zu bedauern
(Motorsport-Total.com) - Frage: "Ungarn ist das letzte Rennen vor der dreiwöchigen Pause. Braucht Force India ein gutes Resultat um dem Team Selbstvertrauen für die zweite Saisonhälfte zu geben?"
Vijay Mallya: "Natürlich wollen wir den Schwung aus Deutschland mit nehmen, wo wir beide Autos ins Ziel gebracht haben. Wir werden am Freitag auch das stufenlose Getriebe benutzen. Ich denke, wir nehmen dieses als Gelegenheit zu sehen, wie es sich in Drucksituationen verhält, gehen dann zurück nach Silverstone und verbessern es für Saisonhälfte zwei. Wir müssen konstant und zuverlässig sein und es kontinuierlich verbessern, genauso wie wir es mit der Aerodynamik gemacht haben."
Frage: "Wir befinden uns nun in der Nähe der Sommerpause. Wie würden Sie ihre erste Saisonhälfte als Teambesitzer beurteilen?"
Mallya: "Es war genauso gut und frustrierend, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich bin sehr stolz auf das, was unser kleines Team erreicht hat und wie wir zusammen Fortschritte erzielt haben, die uns keiner im Feld zu getraut hat. Es gab - wie mir vorher schon klar war - auch Herausforderungen und Enttäuschungen, aber das Gute überwiegt das Schlechte klar. Ich bedaure es nicht, mich in dieses Team eingebracht zu haben und ich freue mit auf die zweite Saisonhälfte."

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Frage: "Sind Sie mit den Fortschritten ihres Teams zufrieden?"
Mallya: "Die Fakten zeigen einen zwölften Platz und einen zehnten Platz. Wir hatten Doppelzielankünfte und wir sind starke Rennen gefahren - siehe etwa Monaco. Wir sind gegen Teams angetreten, deren Budget doppelt so hoch ist wie unseres, die Herstellerunterstützung bekommen und wir sind vor ihnen ins Ziel gefahren. Das kann uns niemand mehr nehmen."
"Was mich aber am meisten befriedigt ist, der Fortschritt den wir im Vergleich zu der Konkurrenz erzielt haben. Ich kann ganz klar behaupten, dass wir diejenigen sind, die uns unter allen Teams am meisten verbessert haben. 2007 lagen wir vier Sekunden hinter der Spitze und zwei Sekunden hinter dem Rest des Feldes. In Hockenheim 2008 fehlte uns eine Sekunde in die Top 5. Kein anderes Team hat im Vergleich zu 2007 zwei Sekunden gefunden, das ist ganz klar ein Grund zur Zufriedenheit."











