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Heidfeld hat Spaß ohne Traktionskontrolle
Nick Heidfeld hat viel Freude am Fahren mit seinem F1.08 und ist ein großer Befürworter des Verbots der Traktionskontrolle
(Motorsport-Total.com) - Was sich schon in den Wintertestfahrten abgezeichnet hatte, wurde in den ersten Saisonläufen und auch bei den Testfahrten in Barcelona erneut bestätigt: Das Fahren ohne Traktionskontrolle sorgt für mehr Action auf der Strecke und für mehr Fehler bei den Piloten. Der allgemeine Tenor ist allerdings ein positiver, denn die Fahrer haben im Cockpit wieder mehr zu tun - Nick Heidfeld freut sich nach wie vor darüber.
"Es macht mir Spaß, das Auto wieder mehr mit dem Fuß zu beherrschen", sagte Heidfeld, der wie seine Kollegen, nun einen "sanften" Gasfuß braucht, um die Motorpower auf die Hinterräder übertragen zu können: "Das ist am Kurvenausgang entscheidend, man braucht viel Gefühl, um optimal aus den Ecken herauszubeschleunigen."
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"Für die etablierten Formel-1-Fahrer ist das eine Umstellung", erläuterte Heidfeld, denn die Traktionskontrolle wurde erst 2001 wieder in der Formel 1 erlaubt - der Deutsche musste sich nach seinem Debütjahr also sofort wieder umgewöhnen. "Die Jungen, die gerade erst aus der Formel 3 oder GP2 kommen, sind ja nie mit Traktionskontrolle gefahren", stellte Heidfeld heraus.
"Die Reifenentwicklung muss mit dieser Elektronikumstellung Schritt halten, weil der Gummi durch mehr Schlupf anders und stärker beansprucht wird", kam der aktuelle WM-Zweite auf den technischen Bereich zu sprechen. "Der Wegfall der Traktionskontrolle ist eine komplexe Angelegenheit und erfordert eine Menge Ingenieursarbeit - ist aber ein Aspekt, den ich sehr begrüße."









