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Red Bull und Alonso: Gespräche, keine Verhandlungen
Red-Bull-Konsulent Helmut Marko gibt zu, dass Fernando Alonso zu seinem Team Kontakt aufgenommen hat, bestreitet aber jedwede Verhandlungen
(Motorsport-Total.com) - Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz hat in der gestern erschienenen Ausgabe der Fachzeitschrift 'Motorsport aktuell' erklärt, dass er sich sehr wohl vorstellen könnte, Fernando Alonso an Bord zu holen, allerdings nicht für einen Jahresvertrag, sondern nur auf langfristiger Basis. Es habe außerdem Gespräche mit Alonso gegeben.
Die Meldung schlug in der internationalen und speziell in der spanischen Medienlandschaft hohe Wellen, obwohl Red Bull neben Renault und Toyota ohnehin schon länger als dritte Wahl des Doppelweltmeisters gehandelt wird. Nun kommt immer mehr Licht ins Dunkel, was da zwischen Alonso und Red Bull wirklich läuft: Offenbar finden keine Verhandlungen statt, sehr wohl dürfte es aber eine Kontaktaufnahme seitens des ehemaligen McLaren-Mercedes-Piloten gegeben haben.
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"Ich kann sagen, dass Red Bull nicht mit Alonso verhandelt hat", wird Red-Bull-Konsulent Helmut Marko unter Berufung auf spanische Medien von 'GMM' zitiert. "Wir wissen, dass er mit einigen Teams gesprochen hat, und wir sind eines davon, aber Verhandlungen kann man das nicht nennen." Die Behauptung, wonach der 26-Jährige bereits zu Besuch in der Fabrik in Milton Keynes gewesen sein soll, sei schlichtweg "eine Lüge".
Die größten Chancen auf Alonsos Dienste werden immer noch Renault eingeräumt, allerdings will Konzernchef Carlos Ghosn den verlorenen Sohn nur für mindestens drei Jahre zurückholen und sich nicht mit einem Jahresvertrag abspeisen lassen. Außerdem hängt wohl viel davon ab, wie die Spionageverhandlung kommende Woche in Monaco ausgeht. Sollte Renault nämlich allzu hart bestraft werden, könnte der Rennstall theoretisch sogar aus der Formel 1 aussteigen.










