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Hill befürchtet weiterhin Verlust des Großbritannien-GPs

10. November 2007 - 15:02 Uhr

Auch wenn die Regierung nun eine kleine Unterstützung zugesagt hat, befürchtet Damon Hill nach wie vor, dass sich der 'BRDC' den GP nicht leisten kann

Damon Hill
Damon Hill will Bernie Ecclestone nur einen eingeschränkten Spielraum lassen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - In dieser Woche war der Sportminister Großbritanniens, Gerry Sutcliffe, zu Besuch in Silverstone und bot im Zusammenhang mit der Präsentation des "Master-Plans" zur umfangreichen Modernisierung der Rennstrecke durch den Besitzer des Kurses, den 'British Racing Drivers' Club' (BRDC), die Unterstützung der Regierung an. Gleichzeitig stellte er jedoch klar, dass die Regierung nicht durch eine direkte Finanzspritze aushelfen kann.

Und so befürchtet 'BRDC'-Präsident Damon Hill, dass der Große Preis von Großbritannien selbst nach der umgerechnet rund 43 Millionen Euro teuren Modernisierungsmaßnahme von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone aus dem Kalender genommen wird. Schließlich ist diese einmalige Finanzierung schon schwierig genug, noch herausfordernder ist es, die stetig steigenden Gebühren zu zahlen, die Ecclestone verlangt. Weltweit gibt es keine Rennstrecke, die mit der Veranstaltung Formel 1 Gewinn macht.

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"Es gibt den sehr klaren Trend dahingehend, dass die Formel 1 als eine Promotion-Aktivität einer nationalen Regierung angesehen wird", wird der ehemalige Formel-1-Weltmeister vom 'Guardian' zitiert. "Ich sage nicht, dass Silverstone die Regierung um Geld bittet oder dass diese Situation gut oder schlecht ist, aber es ist nun einmal so."

Während in anderen Ländern Grands Prix auf staatliche Unterstützung setzen können - wie zum Beispiel bei den neuen geplanten Rennen in Singapur und Abu Dhabi - muss man in Silverstone weiterhin ohne die finanzielle Unterstützung der Regierung planen. Und da der 'BRDC' nur begrenzte finanzielle Mittel hat, erscheint es fraglich, ob der 2009 auslaufende Vertrag überhaupt verlängert werden kann.

Sutcliffe sicherte immerhin zu, dass man "auf verschiedene kreative Weise" die Veranstaltung unterstützen werde, auch wenn eine direkte Finanzspritze nicht möglich ist: "Es wäre ein massiver Rückschlag, sollten wir den Großen Preis von Großbritannien verlieren. Das wollen wir wirklich nicht."

Hill gibt sich unterdessen nach wie vor zuversichtlich, dass man einen neuen Vertrag mit Ecclestone unterschreiben wird, erklärt jedoch gleichzeitig, dass man keinen Blankoscheck ausstellen kann: "Wir können es uns nicht leisten, bankrott zu gehen. Es gibt ein Gummiband, das sich nur zu einem gewissen Grad dehnen lässt", so Hill, der beschreibt, dass man sich nicht an jenen Punkt bringen lässt, an dem das Gummiband reißen würde.