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Hamilton will es Ferrari auf der Strecke zeigen
Lewis Hamilton versteht nicht, dass sich die Medien nur auf McLaren-Mercedes einschießen, und will Ferrari in der "Höhle des Löwen" bezwingen
(Motorsport-Total.com) - Spionageaffäre, ausgelassener Crashtest des Getriebes - McLaren-Mercedes sorgt im Vorfeld des Monza-Wochenendes wieder einmal für Schlagzeilen. Doch Lewis Hamilton versteht nicht, warum sich alle Medien nur auf sein Team einschießen: "Ferrari wird als das unschuldigste Team dargestellt. Ich glaube nicht, dass das der Fall ist", so der WM-Leader gestern im Fahrerlager.
"Ich mag nicht, was Ferrari unserem Team antut. Ich kenne mein Team - und wir werden unfair behandelt", sagte er in Bezug auf die neue Beweislage, die im Spionagefall aufgetaucht ist. Denn: Diverse Gerüchte und Spekulationen werden meistens von den italienischen Medien lanciert - und die, so vermuten böse Zungen hinter vorgehaltener Hand, werden von Ferrari laufend mit Informationen gefüttert, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind.
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Aber gerade in Monza hat McLaren-Mercedes Gelegenheit, auf der Rennstrecke eine psychologisch niederschmetternde Antwort zu geben: "Es wäre ein tolles Gefühl, dieses Wochenende in Italien zu gewinnen", schmunzelte Hamilton. "Ferrari zu Hause zu schlagen, das wäre ein herber Rückschlag für ihr Team. Das wollen wir erreichen, das wäre die beste Antwort - und hoffentlich gelingt es uns hier. Die Rennstrecke wäre der beste Platz für eine Antwort."
Bei den Tests vor einer Woche, die für die Silberpfeile sehr positiv verlaufen sind, habe man genau darauf hingearbeitet: "Das ist das Ziel für das gesamte Team, darum haben wir so hart gearbeitet", so der 22-Jährige. "Ein Sieg hier würde uns extrem glücklich machen." Und für eine WM-Vorentscheidung sorgen: Sollte Hamilton nämlich am Sonntag gewinnen, hätte er mindestens 17 Punkte Vorsprung auf den besten Ferrari-Fahrer - bei vier noch ausstehenden Rennen...









