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"Arbeitsgruppe einfacheres Überholen" vermeldet Erfolg
Die Teams haben sich offenbar verständigt, schon ab dem kommendem Jahr einen neuen Unterboden einzusetzen, der das Überholen erleichtern soll
(Motorsport-Total.com) - Dass der ehemalige Chefdesigner und heutige Berater von Ferrari, Rory Byrne, beim Großen Preis von Ungarn am Hungaroring anzutreffen war, war kein Zufall. Der Südafrikaner ist zusammen mit Renault-Chefingenieur Pat Symonds und McLarens Chefingenieur Paddy Lowe Mitglied der so genannten "Overtaking Working Group".
Diese Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Konzepts, mit dem man durch Eingriffe in das Reglement dafür sorgen will, dass in Zukunft in der Formel 1 wieder einfacher überholt werden kann.

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Wie unsere Kollegen von 'Autosport' berichten, stehen die Teams nun kurz davor, einem neuen Vorschlag zuzustimmen, nachdem der zweigeteilte 'CDG'-Flügel, der gemeinsam vom Automobilweltverband FIA und Technikpartner 'AMD' entwickelt worden war, nach Untersuchungen der Teams als nicht zielführend beurteilt wurde.
Nach ausgiebigen Windkanaltests im Juni und Juli soll am Hungaroring ein erstes Element abgenommen worden sein. Eine neue Konstruktion des Diffusors soll das Überholen erleichtern und könnte schon ab dem kommenden Jahr eingesetzt werden.
Nun will sich die Arbeitsgruppe an die Entwicklung eines neuen Heckflügel-Konzepts machen und muss sich dabei mit der schwierigen Anforderung auseinander setzen, dass dieser nicht nur Abtrieb generieren muss, sondern auch das Hinterherfahren erleichtern soll.
Möglicherweise wird man aus diesem Grund tatsächlich wie im letzten Reglementvorschlag angedacht auf einen beweglichen Frontflügel zurückgreifen, der beim Hinterherfahren steiler gestellt werden kann. Allerdings graut es vielen Experten vor beweglichen Aerodynamikteilen, denn eine Fehlfunktion könnte böse Folgen haben, da ein Auto unkontrollierbar von der Strecke untersteuern könnte.
Daneben beschäftigt sich die Arbeitsgruppe auch mit anderen Modifikationen am Aerodynamik-Reglement, das Bauteile wie Flaps, "Kamine" und Windabweiser betrifft. Diese sollen erst 2010, bei erfolgreichen Tests möglicherwiese bereits 2009 eingeführt werden.









