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Enttäuschung beim Super Aguri F1 Team

27. Mai 2007 - 17:39 Uhr

Nach der tollen Vorstellung in Barcelona hatte man sich im japanischen Rennstall mehr ausgerechnet, am Ende wurde man 17. und 18.

Anthony Davidson
Anthony Davidson zog sich am Renault ein Loch in der Nase zu
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Beide Autos des Super Aguri F1 Teams sahen beim Großen Preis von Monaco in Monte Carlo das Ziel, doch im Gegensatz zum Rennen in Barcelona schaffte es dieses Mal keiner der Fahrer in die Punkte. Takuma Sato beendete das Rennen mit zwei Runden Rückstand auf dem 17. Platz, einen Rang vor Teamkollege Anthony Davidson.

"Es war für uns ein hartes Rennen und wir haben unser Bestes gegeben", so Sato. "Ich fuhr so hart wie ich dies auf diesem Kurs tun konnte. Im Verkehr bekommt man es mit sehr schwierigen Situationen zu tun, aber wenn ich freie Sicht hatte, fuhr ich sehr schnelle Runden und wir waren konkurrenzfähig."


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"Aber ich kam ein paar Mal in Verkehr, so wie das für Monaco typisch ist, und das war für mein Rennen wirklich kritisch. Denn wegen des Verkehrs vor meinem zweiten Stopp verpassten wir die Chance, meine Position zu verbessern. Wir haben unser Bestes gegeben und haben uns meiner Meinung nach wieder gut aufgerappelt, brauchen aber mehr Speed. Positiv ist hervorzuheben, dass es großartig ist, den anspruchsvollen Monaco-Grand-Prix zu beenden."

"Das Rennen zu beenden ist schon an sich eine Leistung", so Davidson. "Als ich am Nachmittag auf die Strecke ging, habe ich mir von den Positionen, auf denen wir standen, nicht viel erwartet. Ich hatte einen durchschnittlichen Start. Ich fuhr mit einem Renault in Kurve 1 und habe ihn dabei berührt, wodurch ich mir in meiner Nase ein Loch zuzog. Das hat das Auto nicht allzu sehr beeinträchtigt und ich konnte wirklich Druck machen."

"Zu Halbzeit des Rennens, als ich hinter Trullis Toyota festhing, holte Massa langsam auf mich auf, zwei Zehntelsekunden pro Runde, und ich wartete, bis er mir näher kam. Ich wollte ihn passieren lassen, als wir eine Durchfahrstrafe erhielten. Er lag zu diesem Zeitpunkt rund zwei Sekunden hinter mir, ich denke also, dass dies etwas unfair war. Ich habe mich im Verkehr immer gut verhalten und ich denke, dass sich andere Leute dort draußen unter Blau schlecht verhalten haben und sie an mir ein Exempel statuieren wollten."

"Dies war kein gutes Wochenende für das Team", so Teamchef Aguri Suzuki. "Es ist sehr wichtig, sich auf diesem Kurs gut zu qualifizieren, und da wir gestern keine gute Einheit hatten, war es klar, dass wir ein schwieriges Rennen haben würden. Beide Fahrer und das Team haben heute sehr gute Arbeit geleistet, ich hoffe aus diesem Grund, dass unser Wochenende in Kanada eine andere Geschichte sein wird und wir zur Leistung auf bessere Positionen zurückkehren können."

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