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Barrichello sieht kein Licht am Ende des Tunnels
Obwohl das Honda-Team seiner Meinung nach alles gibt, sieht Rubens Barrichello derzeit noch keinen Weg aus der sportlichen Krise
(Motorsport-Total.com) - Das Honda-Team war bislang die größte sportliche Enttäuschung dieser Saison, denn nach der starken zweiten Saisonhälfte hatte man die Japaner eher im WM-Kampf als am Ende des Feldes vermutet. Die Realität ist momentan aber, dass Jenson Button und Rubens Barrichello gegen Teams wie Super Aguri, Toro Rosso und Spyker fahren.
"Das Auto ist nicht gut, seit Melbourne wurde es kaum verbessert", erklärte Barrichello nun voller Frust. "Das Fehlen signifikanter Verbesserungen und die Probleme, die ich im Qualifying hatte, machten es mir in Malaysia sehr schwierig. Das Team gibt alles und wir werden sicher noch besser, aber wegen des Drucks, der auf uns lastet, laufen die Dinge nicht immer so, wie wir sie uns eigentlich vorstellen."
"Bei jedem Test probieren wir derzeit um die zehn neue Teile aus. Normalerweise sind es nur drei. Dazu kommt noch, dass wir zusätzlich zur Arbeit an der Performanceentwicklung ja auch noch die normalen Probleme beseitigen müssen, auf die man im Laufe der Zeit eben stößt", beschrieb der Routinier den schwierigen Kreislauf, in dem sich sein Rennstall befindet.
Für den Grand Prix von Bahrain erwartet er daher nicht allzu viel: "Ich hoffe auf ein gutes Qualifying, in dem ich das Auto ans Limit pushen kann. Dann sollte ein Startplatz unter den Top 12 für das Rennen im Bereich des Möglichen liegen. Meine Konkurrenten sollten mir jedenfalls besser aus dem Weg gehen, denn ich werde alles versuchen, um in die Punkte zu fahren", kündigte Barrichello eine aggressive Herangehensweise an.










