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Kehrt Lada in Monza zurück?

WTCC-Promoter Marcello Lotti deutet an: Das Lada-Team könnte noch in diesem Jahr wieder am Rennbetrieb in der Tourenwagen-WM teilnehmen

(Motorsport-Total.com) - Wenige Wochen vor dem Auftakt zur neuen WTCC-Saison deutete sich an, dass Lada 2010 nicht am Start sein würde. Der russische Rennstall hatte einen überaus schwierigen Winter erlebt und konnte seine Autos schließlich nicht nach Brasilien verschiffen. Wie Serienpromoter Marcello Lotti erläutert, könnten die roten Lada-Rennwagen allerdings schon bald in die Tourenwagen-WM zurückkehren.

James Thompson

Sind die roten Lada-Autos bald wieder in der WTCC am Start? Es wäre möglich... Zoom

"Das Auto ist bereit, die Motoren sind bereit und der Teamchef sagt mir, dass er schon morgen bereit sein könnte", so Lotti am Rande des offiziellen WTCC Season Launch 2010 gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Es braucht nur den entscheidenden Anstoß, doch der muss von Lada kommen. Man muss aber schon auch sehen, dass die Krise speziell in Russland sehr spürbar ist", meint Lotti.#w1#

Lada hat sich für drei Jahre verpflichtet

"Ich hoffe dennoch, dass sie zumindest die europäischen Events bestreiten können, welche in Monza ihren Auftakt nehmen", gibt der italienische Rennchef zu Protokoll und verweist darauf, vom plötzlichen Aus des Lada-Teams vollkommen überrascht worden zu sein: "Wir fielen quasi aus allen Wolken, denn das kam total unerwartet", sagt Lotti. "Das alles hat uns schon schwer überrascht."

"Ich hätte niemals damit gerechnet, dass Lada aussteigen würde." Marcello Lotti

"Ich hätte niemals damit gerechnet, dass Lada aussteigen würde. Normalerweise binden sich die Hersteller nämlich nur für ein Jahr", so der Italiener. "In der Formel 1 ist das beispielsweise anders, denn dort gibt es das Concorde Agreement. Da weißt du Bescheid. In den anderen Serien tut man sich hingegen schwer damit, ein Projekt über mehrere Jahre hinweg schriftlich zu fixieren."

"Mit Lada hatten wir aber einen Dreijahresvertrag unterschrieben" - entsprechend sicher wähnten sich die Verantwortlichen der Tourenwagen-WM. Nun will Lotti den Russen einmal mehr auf den Zahn fühlen und erörtern, wie es um eine mögliche Rückkehr in die Serie bestellt ist. Der Italiener wird sich in den kommenden Wochen mit den Lada-Vorständen beraten, "dann sehen wir weiter", erklärt Lotti.¿pbvin|64|2535|wtcc|0|1pb¿

Das Renault-Sponsoring ist kein WTCC-Ersatz

"Vielleicht finden wir eine Lösung, dass sie verspätet zusteigen. Das hoffe ich zumindest, denn das Aus nach nur einem Jahr war wirklich eine gewaltige Überraschung", hält der WTCC-Promoter fest. Dass Lada das Engagement in der Tourenwagen-WM zugunsten des Sponsorings beim Formel-1-Team von Renault geopfert haben könnte, will Lotti hingegen nicht für bare Münze nehmen.

"Sie wollen die Marke promoten, doch dahinter steckt kein Geld." Marcello Lotti

"Die Leute sagen mir oft: 'Der Ausstieg von Lada liegt nicht an der wirtschaftlichen Situation, sondern daran, dass sie nun Sponsor des Renault-Teams sind.' Aber so ist es nicht, denn dabei geht es nicht um Geld", erläutert Lotti und fügt hinzu: "Wie jeder weiß, hält Renault einige Anteile bei Lada und möchte diese Beteiligung ausbauen. Sie wollen die Marke promoten, doch dahinter steckt kein Geld."

Vielmehr sieht der Italiener im Platzieren des Lada-Logos auf dem R30 des Renault-Teams eine "strategische Überlegung" der beteiligten Unternehmen, die keinerlei Auswirkungen auf sein eigenes Rennprodukt in der WTCC habe. "Wir müssen in erster Linie auf uns selbst schauen", sagt Lotti abschließend. Aus diesem Grund hätte der Rennchef der Tourenwagen-WM Lada gerne zurück...

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