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WEC Monza 2022: Peugeot enttäuscht, Glickenhaus top, Damen-Pole in GTE Am!

Glickenhaus stiehlt Toyota und Peugeot die Show: Pole für den WEC-Lauf in Monza - Sarah Bovy fährt im Iron-Lynx-Ferrari auf Pole in der GTE-Am-Kategorie

(Motorsport-Total.com) - Glickenhaus schlägt den großen Hypercar-Werken ein Schnippchen: Romain Dumas hat für das 6h-Rennen der WEC in Monza die Pole eingefahren! Im Glickenhaus #708 (Pla/Dumas/Derani) hatte der Franzose im Qualifying die Nase vorn. Seine Zeit von 1:35.416 Minuten konnte kein Gegner unterbieten.

Olivier Pla, Luis Felipe Derani

Glickenhaus startet in Monza von der Poleposition ins 6h-Rennen Zoom

Im Gegenteil: Brendon Hartley im zweitplatzierten Toyota #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa) hatte fast eine Sekunde Rückstand nach ganz vorn. Auf Platz drei kam Nicolas Lapierre im Alpine #36 (Negrao/Lapierre/Vaxiviere), gefolgt von Kamui Kobayashi im Toyota #7 (Conway/Kobayashi/Lopez).

"Italien ist unser geistiges Zuhause. Wir arbeiten mit Podium [Advanced Technologies] schon seit 2010 zusammen. Sie haben dieses Auto aufgebaut, sie verwalten unser Rennteam. Dass ein kleines Team aufstehen und gegen Giganten wie Toyota, Peugeot und Renault/Alpine kämpfen kann, das ist wirklich überwältigend", jubelte James Glickenhaus.

Peugeot kommt nicht über P5 hinaus

Nicht nach Wunsch lief es im Qualifying für die Hypercar-Neueinsteiger von Peugeot. Gustavo Menezes stellte den Peugeot #94 (Duval/Menezes/Rossiter) auf den fünften Platz, Mikkel Jensen in der #93 (di Resta/Jensen/Vergne) setzte gar keine Zeit.

Jensen bleib rund 1:30 Minuten vor Ablauf der Zeit auf der Strecke stehen und löste damit eine Rotphase aus - das Qualifying war gelaufen, die Positionen endgültig bezogen. In allen freien Trainings brachte Peugeot noch mindestens ein Auto in die Top 3.

In der LMP2-Klasse setzte sich Filipe Albuquerque im United-Autosports-Oreca #22 (Hanson/Albuquerque/Owen) mit einer Zeit von 1:38.403 Minuten durch. Hinter ihm reihten sich Mathias Beche im ARC-Bratislava-Oreca #44 (Konopka/van der Helm/Beche) und Ferdinand Habsburg im WRT-Oreca #41 (Andrade/Habsburg/Nato) ein.

Ferrari mit Monza-Pole in der GTE Pro

Ferrari setzte sich im Dreikampf der Werke in der GTE-Pro-Kategorie durch. Alessandro Pier Guidi, der in dieser Woche erst beim Hypercar-Roll-out in Fiorano am Steuer war, fuhr in der #51 (Pier Guidi/Calado) die Pole mit einer Zeit von 1:45.270 Minuten heraus.

"Es ist unglaublich, das zuhause vor unseren Fans zu schaffen. Es ging sehr eng zwischen allen Fahrzeugen zu, aber Ale ist eine Superrunde gefahren. Das ist ein guter Start. Im Rennen kann aber alles passieren. Es ist superheiß, also müssen wir morgen die Temperaturen managen. Aber unsere Rennpace ist sehr gut", so Teamkollege James Calado.

Der zweite Ferrari #52 (Molina/Fuoco) mit Antonio Fuoco landete auf dem dritten Platz. Zwischen den beiden 488 GTE Evo landete Nick Tandy in der Corvette #64 (Milner/Tandy). Gianmaria Bruni und Michael Christensen kamen mit den beiden Porsches #91 (Bruni/Makowiecki) und #92 (Christensen/Estre) nur auf die Plätze vier und fünf.

Damenteam in der GTE Am ganz vorn

Zu einem Paukenschlag kam es in der GTE-Am-Klasse: Dort fuhr der Iron-Dames-Ferrari #85 (Frey/Gatting/Bovy) auf den ersten Startplatz! An der Marke von 1:47.431 Minuten, aufgestellt von Sarah Bovy, biss sich die männliche Konkurrenz die Zähne aus.

Ben Keating im zweitplatzierten TF-Sport-Aston-Martin #33 (Keating/Chaves/Sörensen) fehlten am Ende rund zwei Zehntelsekunden auf Bovy. Auf Position drei kam Christian Ried im Dempsey-Proton-Porsche #77 (Ried/Priaulx/Tincknell).

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