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WEC in Spa 2016: "Großer Tag für den Motorsport"

WEC-Boss Gerard Neveu zieht nach dem 6-Stunden-Rennen der Langstrecken-WM in Spa-Francorchamps eine positive Bilanz: "Völlig verrückte Action"

(Motorsport-Total.com) - Die 6 Stunden von Spa-Francorchamps, der zweite Saisonlauf zur Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2016, hat bei allen Besuchern und Beobachtern für beste Unterhaltung gesorgt. Alle drei LMP1-Werksteams präsentierten sich bei der Jagd über die "Ardennen-Achterbahn" siegfähig, mehrfach wechselte die Führung und in den kleineren Klassen der WEC gab es Action ohne Ende. "Es war ein großer Tag für den Motorsport", sagt WEC-Boss Gerard Neveu im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'.

Timo Bernhard, Mark Webber

Die WEC-Teilnehmer boten beim Rennen in Spa-Francorchamps viel Action Zoom

"Wir hatten natürlich Glück mit dem Wetter. Ich weiß nicht, ob bei schlechteren Bedingungen ebenso viele Fans gekommen wären", erklärt der Franzose. Allein am Renntag waren mehr Fans an der Strecke als im Vorjahr am gesamten Wochenende. "Wir hatten am Renntag über 56.000 Menschen an der Strecke, die dann ein unglaubliches Rennen erleben durften. Ganz ehrlich: Ich fand das Rennen irgendwie seltsam, es gab viele merkwürdige Zwischenfälle und völlig verrückte Action."

"Wir haben nach dem Rennen mit einigen anderen zusammengesessen und uns gefragt, woran es liegt, dass in Spa so viel Aggressivität und Action drin war. Ganz einfach: Die Autos liegen alle so dermaßen eng beisammen, der Wettbewerb ist so hart wie nie zuvor. Es kann jederzeit alles passieren - das ist spannend und aufregend", schildert Neveu den harten Kampf der Teilnehmer. Die Generalprobe für Le Mans als beste Werbung für den bevorstehenden Klassiker an der Sarthe.


WEC Spa 2016: Das ist Motorsport!

Kurze Zusammenfassung des 6-Stunden-Rennens der WEC in Spa-Francorchamps: 2:30 Minuten drücken alles aus

"In der LMP1 hatten wir nun quasi drei Sieger in zwei Rennen, Toyota ist wieder dran. Die privaten LMP1-Autos sind besser im Wettbewerb, was man an Rebellion sehen kann. In der LMP2 war fast mehr Action und Kampf als man aufnehmen konnte und in der GTE-Szene gab es auch viel Spektakel. Es läuft", freut sich der WEC-Promoter, der in Spa-Francorchamps einen Ansturm von 600 akkreditierten Journalisten erlebte. Im Vorjahr waren 457 Medienvertreter vor Ort. Die Aufmerksamkeit an der Szene steigt.

"Am Ende kam ein Fan zu mir, hat sich bedankt für das tolle Wochenende und meinte: 'WEC for fun' - das ist das, was ich empfunden habe. Das solltet ihr als neuen Slogan nehmen", lacht Neveu angesichts des positiven Rennwochenendes. "Das macht deutlich, wie die Fans die Szene wahrnehmen. Wir sind trotz aller Professionalität und des harten Wettbewerbs immer noch nahbar. Das ist gut und extrem wichtig. Wer Motorsport liebt, wird sich bei der WEC in Spa pudelwohl gefühlt haben."

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