Folge uns jetzt auf Instagram und erlebe die schönsten und emotionalsten Momente im Motorsport zusammen mit anderen Fans aus der ganzen Welt
Ullrich: "Schuld nicht so eindeutig"
Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich empfindet die Stop-and-Go-Strafe für die Kollision von Benoit Treluyer mit dem Aston Martin von Mücke/Turner als zu hart
(Motorsport-Total.com) - Beim siebten Saisonlauf zur Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) hat Audi den Sieg mit elf Sekunden Rückstand auf den siegreichen Toyota knapp verpasst. Der nach sechs Stunden auf Platz zwei einlaufende R18 e-tron mit der Startnummer 1 und Fässler/Lotterer/Treluyer im Cockpit wurde im Verlauf des Rennens mit einer Zeitstrafe belegt, nachdem Treluyer im dichten Verkehr dem Aston Martin von Mücke/Turner ins Heck gefahren war.
Im Lager der Ingolstädter empfindet man die Entscheidung der Rennkommissare in diesem Fall als zu hart. "Wir waren bereits dadurch bestraft, dass wir die beschädigte Fronthaube tauschen mussten. Dass dann noch die Stop-and-Go-Strafe erfolgte, war meiner Meinung nach schon eine sehr harte Maßnahme. Ebenso empfand ich die Schuld bei der Berührung als nicht so eindeutig, wie sie die Entscheidung darlegt", sagt Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich.

© xpbimages.com
Die beiden Audi R18 e-tron liefen in Fuji auf den Plätzen zwei und drei ein Zoom
Am Ergebnis ändert diese Ansicht freilich nichts mehr. So konzentriert sich Audi nun voll auf das WEC-Saisonfinale am 28. Oktober in Schanghai. "Dort wollen wir für Audi ein sehr gutes Ergebnis einfahren. Unsere beiden Fahrermannschaften kämpfen dort um den Titel. Sie werden sich ganz sicher nichts schenken", ist Ullrich überzeugt.

