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Rebellion: Ein R-One soll pünktlich zum Test fertig sein

Nach dem feurigen Abschied vom Lola im WEC-Finale von Bahrain stehen bei Rebellion nun alle Zeichen auf 2014: R-One wird unter Hochdruck entwickelt

(Motorsport-Total.com) - Die blütenreine Weste von Rebellion hat zum Abschluss der Lola-Ära noch einen kleinen Brandfleck bekommen. Beim WEC-Finale in Bahrain ging im LMP1-Fahrzeug von Nicolas Prost, Andrea Belicchi und Mathias Beche der Motor in Flammen auf. Rebellion erreichte somit beim letzten Rennen des Jahres erstmals nicht das Ziel. "Der Motor ist hochgegangen. Es war der erste Schaden seit drei Jahren. Von daher sollten wir uns nicht beschweren", gibt sich Teamchef Bart Hayden im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' gelassen.

Rebellion R-One

Der R-One entsteht bei Oreca in Signes, direkt neben der Strecke Le Castellet Zoom

"Es ist doch besser, dass das Triebwerk in Bahrain kaputtgegangen ist als beim Kampf um den Gesamtsieg beim Petit Le Mans", erklärt der Brite, dessen Mannschaft sich nun voll auf das kommende Jahr konzentriert. Rebellion sattelt auf die neue Eigenentwicklung R-One um, die derzeit bei Oreca in Frankreich gebaut wird. "Wir arbeiten unter Hochdruck am Auto für 2014. Es ist nicht viel Zeit, aber reichlich Arbeit. Bisher sieht es gut aus. Anfang des Jahres werden wir die ersten Teile schon einmal anfassen können", sagt Hayden.

"Wir wollen Mitte März einen ersten Test absolvieren, anschließend mit einem Auto bei den WEC-Tests in Le Castellet dabei sein. Das zweite Auto wird direkt vor dem Auftakt in Silverstone fertig", zeigt sich der Teamchef optimistisch, dass Rebellion, Oreca und Motorenpartner Toyota den Fahrplan einhalten können. Im Winter wird nicht nur am neuen Auto gebaut, sondern auch der Fahrermarkt sondiert. Nach dem Abschied von Neel Jani in Richtung Porsche könnte eine neue Verstärkung an Bord kommen.

"Nicolas Prost haben wir bereits für 2014 bestätigt, sonst noch niemanden. Es gibt derzeit Gespräche. Wir müssen schauen, wie es sich darstellt. Die Bekanntgabe der weiteren Piloten wird wohl noch etwas dauern", sagt Hayden. Es gilt als wahrscheinlich, dass Nick Heidfeld im kommenden Jahr wieder mehr Rennen für Rebellion absolvieren wird. Auch der Verbleib von Mathias Beche dürfte relativ sicher sein. Das Schweizer Team möchte ein Auto komplett mit Vollprofis besetzen, im zweiten Fahrzeug kommen womöglich auch zahlungskräftige Amateure zum Einsatz.

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