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Aston Martin: Thiim nimmt Simonsens Platz ein

Aston Martin bringt beim vierten WEC-Rennen in Sao Paulo fünf Vantage GTE an den Start - Nicki Thiim nimmt den Platz des in Le Mans verunglückten Allan Simonsen ein

(Motorsport-Total.com) - Aston Martin kehrt mit unvermindertem Einsatz aus der Sommerpause der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) zurück. Beim vierten Saisonrennen in Sao Paulo (1. September) werden wieder fünf Vantage GTE am Start sein - drei in der GTE-Pro und zwei in der GTE-Am. Vor allem für das Young-Driver-AMR-Team wird das Rennen auf dem Formel-1-Kurs von Interlagos keines wie jedes andere sein, ist es doch der erste WEC-Auftritt nach dem tödlichen Unfall von Allan Simonsen bei den 24 Stunden von Le Mans.

Christoffer Nygaard, Kristian Poulsen, Allan Simonsen

In der Nummer 95 unterstützt Nicki Tiihm seine Landsleute Poulsen und Nygaard Zoom

Christoffer Nygaard und Kristian Poulsen werden ein völlig neu aufgebautes Auto mit der Startnummer 95 fahren und erhalten dabei Unterstützung von einem weiteren Dänen. Nicki Thiim nimmt den Platz seines verstorbenen Landsmanns ein. Für den Sohn des ehemaligen DTM-Champions Kurt Thiim, der in dieser Saison auf Mercedes bereits das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring gewann, wird es das erste WEC-Rennen sein. Bei einem Test in Snetterton gewöhnte sich der 24-Jährige an den ihm fremden Aston Martin.

In zweiten GTE-Am-Aston Martin müssen Jamie Campbell-Walter und Stuart Hall bei den 6 Stunden von Sao Paulo ohne ihren etatmäßigen Fahrerkollegen Roald Goethe auskommen. Das Fahrzeug mit der Startnummer 97 wird wie immer von Stefan Mücke und Darren Turner gefahren, am Steuer der Nummer 98 wechseln sich Paul Dalla Lana, Pedro Lamy und der Neuseeländer Richie Stanaway ab.

Besondere Unterstützung wird in Sao Paulo aber das Auto mit der Startnummer 99 erfahren, in dem mit Bruno Senna einer von zwei Brasilianern im Starterfeld fährt. Partner des ehemaligen Formel-1-Piloten ist wie schon in Le Mans Rob Bell. Nachdem Aston Martin im Vorjahr auf Platz zwei der GTE-Wertung gefahren war, spekuliert Teamchef John Gow in diesem Jahr auf den Sieg.


Fotos: Aston Martin, 24 Stunden von Le Mans


"Im vergangenen Jahr war unser Auto in Sao Paulo sehr stark. In diesem Jahr kehren wir mit fünf starken Fahrerteams, einer erfahreneren Crew und einem verbesserten Vantage GTE zurück", sagt Gow. "Die zweite Hälfte des vergangenen Jahres war unvergesslich und bot in der GTE-Klasse tolle Rennen. Ich bin mir sicher, dass es in diesem Jahr nicht anders sein wird. Nach der langen Sommerpause wird die intensive zweite Saisonhälfte mit fünf Rennen in drei Monaten für die Teams, Fahrer und Crews eine echte Herausforderung."

"Wir waren in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres sehr stark und haben 2013 darauf aufgebaut." John Gow

"Wir waren in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres sehr stark und haben 2013 darauf aufgebaut. Wir haben in Silverstone beide Klassen gewonnen und wurden in Spa jeweils Zweiter. Le Mans war ein schrecklicher Schlag für das Team und die gesamte Sportwagen-Familie. Angesichts des tragischen Verlusts von Allan Simonsen war das Rennergebnis unbedeutend", blickt Gow auf die erste Saisonhälfte zurück.

"Dennoch waren unsere Fahrzeuge konkurrenzfähig und haben das GTE-Feld über weite Strecken angeführt. Das Wissen, wie nahe wir dem Sieg in Le Mans waren, lässt uns Sao Paulo mit gesteigerter Konzentration, höherer Energie und Beharrlichkeit angehen. Wir wollen den Schwung aufnehmen, der uns 2012 so gut getan haben und um die Weltmeisterschaft kämpfen", sagt der Teamchef.

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25.01. 21:15

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