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WSBK Laguna Seca 2019: Chaz Davies im FT2 hauchdünn vor Jonathan Rea

Ducati meldet sich im FT2 zurück: Chaz Davies am ersten Tag Schnellster vor Jonathan Rea und Alvaro Bautista - Sandro Cortese Elfter, Markus Reiterberger auf P16

(Motorsport-Total.com) - Ducati-Pilot Chaz Davies polierte sein angekratztes Selbstvertrauen mit einer Tagesbestzeit in Laguna Seca auf. Der Vizeweltmeister fuhr am ersten Tag des USA-Rennwochenendes die schnellste Zeit und ließ Jonathan Rea (Kawasaki) knapp hinter sich. Gerade einmal 0,032 Sekunden trennten die beiden Briten (zum Ergebnis des FT2). Alvaro Bautista (Ducati) war am Freitag 0,263 Sekunden langsamer als Davies und reihte sich auf Position drei ein.

Chaz Davies

Chaz Davies schob sich in den Schlussminuten an die Spitze der Wertung Zoom

BMW-Pilot Markus Reiterberger war der erste Fahrer, der seine FT1-Zeit im zweiten Training unterbieten konnte. Und auch Eugene Laverty (Go-Eleven-Ducati), Leon Haslam (Kawasaki) und Jordi Torres (Pedercini-Kawasaki) fuhren bereits nach wenigen Minuten schneller als in der ersten Session.

Die deutlichste Steigerung gelang Haslam, der sich nach fünf Minuten auf die zweite Position schob. Der BSB-Champion kam bis auf 0,412 Sekunden an die FT1-Bestzeit von Kawasaki-Teamkollege Jonathan Rea heran.

Ducati deutlich schneller als im FT1

Und auch Ducati-Pilot Chaz Davies startete vielversprechend in das zweite Training. Der Waliser übernahm nach acht Minuten die zweite Position von Haslam. Davies kam bis auf 0,396 Sekunden an Reas Bestzeit heran.


Fotos: Superbike-WM in Laguna Seca


Teamkollege Alvaro Bautista unterbot seine eigene FT1-Bestzeit ebenfalls zeitig und schob sich in die Top 5. Der Spanier notierte im ersten Sektor sogar absolute Bestzeiten, verlor im zweiten Teil der Runde aber viel Zeit auf Rea.

BMW-Pilot Tom Sykes meldete sich nach 20 Minuten mit einer 1:23.797er-Runde zurück und schob sich wieder auf die zweite Position. Er war bis auf 0,357 Sekunden an Reas FT1-Zeit herangekommen. Knapp die Hälfte der Session war vorbei und zehn der 19 Fahrer hatten ihre Zeiten aus dem ersten Training bereits verbessert.

Jonathan Rea nicht so dominant wie im FT1

Rea hatte Mühe, seine Zeit vom Vormittags-Training zu bestätigen. Mit einer 1:23.727er-Runde führte er auch im FT2 die Wertung an, war aber nur wenige Tausendstelsekunden schneller als Ex-Teamkollege Tom Sykes. Zur eigenen FT1-Bestzeit fehlten Rea nach mehr als der Hälfte des FT2 etwa drei Zehntelsekunden.

Jonathan Rea

Jonathan Rea lag im FT1 klar vorn, konnte sich im FT2 aber kaum steigern Zoom

Ducati führte mit Alvaro Bautista erneut die Topspeed-Wertung an. Der Spanier wurde mit 261 km/h gemessen. Teamkollege Chaz Davies kam auf 260 km/h. Kawasaki-Pilot Jonathan Rea erreichte an der Messstelle 254 km/h.

In der Schlussphase waren die beiden Werks-Ducati-Piloten Davies und Bautista erneut mit absoluten Bestzeiten im ersten Sektor unterwegs. Im dritten und vierten Sektor verloren sie aber Zeit. Dennoch gelang Bautista der Sprung auf die zweite Position. Davies war nur minimal langsamer und übernahm die dritte Position.

Chaz Davies verdrängt Jonathan Rea von P1

Vier Minuten vor dem Ende des FT2 legte Davies nach und verpasste Reas FT1-Zeit um lediglich 0,015 Sekunden. Der Waliser war mit seiner 1:23.455er-Runde im FT2 der schnellste Fahrer. Eine Minute vor dem Ende der Session gelang Davies mit einer 1:23.387er-Runde der Sprung an die Spitze der Wertung.

Rea konnte seine FT1-Zeit erst beim finalen Versuch unterbieten und reihte sich mit einer 1:23.419er-Zeit auf der zweiten Position ein. Davies behauptete sich an der Spitze und war am Freitag um 0,032 Sekunden schneller als Rea. Bautista komplettierte mit 0,263 Sekunden Rückstand die Top 3.

Dahinter bescherte Tom Sykes BMW mit Platz vier erneut ein sehr gutes Ergebnis. Leon Haslam wurde Fünfter. Loris Baz, Toprak Razgatlioglu, Alex Lowes, Michael van der Mark und Jordi Torres schafften den Sprung in die Top 10.

Sandro Cortese landete in der kombinierten Tageswertung auf der elften Position. Am Nachmittag kam der Supersport-Weltmeister bis auf 1,018 Sekunden an die Spitze heran und war schneller als Teamkollege Marco Melandri. Markus Reiterberger (BMW) beendete den ersten Trainingstag in Laguna Seca auf Position 16.

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