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WSBK-Kalender 2021: Details zum Saisonstart und zu den Überseerennen

Die Superbike-WM wird 2021 später als gewöhnlich in die neue Saison starten: WSBK-Sportdirektor Gregorio Lavilla informiert über den Stand der Dinge

(Motorsport-Total.com) - Die kommende WSBK-Saison wird nicht wie gewohnt Ende Februar in Australien beginnen. Das ist mit einem Blick auf die weltweisen Coronavirus-Statistiken keine Überraschung. Die Coronavirus-Pandemie beeinflusste bereits den Kalender für 2020 und wird sich auch auf den für 2021 auswirken. Dennoch plant Sportdirektor Gregorio Lavilla über zehn Events.

Eugene Laverty

Der Kalender der WSBK wird einige Überraschungen bereithalten Zoom

"Auf Grund der Pandemie und der wirtschaftlichen Situation ist es für die Veranstalter nicht einfach, sofort Entscheidungen treffen zu können. Das Ziel ist es, zwischen 11 und 13 Renn-Wochenenden zu haben. Neun oder zehn davon werden in Europa stattfinden, zwei oder drei außerhalb von Europa", bemerkt Lavilla.

Es wird erwartet, dass die Saison im April in Südspanien beginnt. Die Überseerennen rücken ans Ende der Saison. "Wir müssen die Rennen außerhalb von Europa ein bisschen eher planen, um das Material rechtzeitig schicken zu können und die Fracht-Flugzeuge zu arrangieren", erklärt Lavilla.

In der Saison 2021 könnte es einige Überraschungen geben. "Wir arbeiten daran, drei brandneue Strecken zu haben, auf denen es zuvor noch nie ein Superbike-WM-Event gab. Doch ich kann noch nicht sagen, welche Strecken gemeint sind", so Lavilla.

WSBK Start

Das WSBK-Event auf Phillip Island rückt ans Ende der Saison Zoom

"Das Event in Australien wird am Ende des Jahres stattfinden. Dadurch erhalten wir Zeit, um die Situation zu analysieren. Es wäre sehr riskant, zu entscheiden, dass wir im Februar dort fahren", begründet Lavilla den Verzicht auf den klassischen Saisonauftakt auf Phillip Island.

"Wir werden zuerst die Europa-Events veranstalten und im April beginnen. Es wird bis zur ersten Oktober-Woche gehen. Dann stehen die Rennen in Argentinien, Australien und im Mittleren Osten auf dem Plan, sofern es die Situation erlaubt", so der Dorna-Manager.

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