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Offene Zukunft: Thomas Gradinger löst Vertrag mit DK-Motorsport auf

Nach Unstimmigkeiten trennt sich Thomas Gradinger von seinem italienischen Supersport-Team - Zukunft des Österreichers ein weiteres Jahr ungewiss

(Motorsport-Total.com) - Für Thomas Gradinger hat der Auftakt in die neue Saison der Supersport-WM nicht erfreulich begonnen. Beim Auftakt in Aragon schied der Österreicher im ersten Rennen durch Sturz aus. Im verregneten Warm-up hatte der Yamaha-Fahrer einen weiteren Crash.

Thomas Gradinger

Thomas Gradinger fuhr nur ein Rennen für das italienische Team DK-Motorsport Zoom

Dabei verletzte sich Gradinger am linken Fuß und wurde für nicht fit erklärt. Aufgrund der schweren Prellung im Bereich des linken Sprunggelenks musste der 24-Jährige das zweite Rennwochenende in Estoril auslassen.

Nun wurde die Trennung vom Team DK-Motorsport bekannt. "Es hat mehrfach unterschiedliche Auffassungen gegeben, was die Herangehensweise betrifft", erklärt Gradinger. "Daher habe ich eine einvernehmliche Trennung mit dem DK-Motorsport-Team angestrebt. Das ist nun auch Fakt."

Gradinger fuhr 2018 und 2019 in der Supersport-WM zunächst für das Team NRT und anschließend für Kallio-Racing. In seiner zweiten Saison eroberte er in Aragon die erste Superpole und in Assen mit Rang drei den ersten Podestplatz für einen Österreicher in dieser Meisterschaft.

Für 2020 wurde eine Zusammenarbeit mit Kiefer-Racing geplant. Diese kam aus finanziellen Gründen nicht zustande. Gradinger fehlte im vergangenen Jahr in der Supersport-WM. Nun steht der Oberösterreicher wieder ohne Motorrad da.

"Ich will wieder dorthin und auf WM-Niveau Rennsport betreiben. Das ist mein fester Vorsatz, auch wenn es wegen der aktuellen Situation nicht einfach wird, zurückzukehren. Zudem hat die Saison erst begonnen, die interessantesten Plätze sind also alle besetzt. Aber ich kenne dieses Geschäft mittlerweile und bin mir sicher, dass sich auch sehr schnell etwas Unverhofftes auftun kann."

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